Großkorbetha - Es fährt ein Zug nach Nirgendwo

Dieser Text von Christian von Aster ist klasse zu lesen. Es handelt sich um eine “normale” Bahnfahrt von Leipzig nach Berlin. Und dabei geht so einige schief. Ausschnitte:

Zeitplantechnisch sicher nicht das Optimum, aber dafür wird der Zug, wie uns die Stimme des Schaffners aus den Lautsprechern hallend versichert, zumindest nicht davor oder dahinter, sondern am Bahnsteig zum Halten kommen, wo uns überdies noch ein kleiner Polizeieinsatz den Aufenthalt versüßen soll.
Meine Mutmaßung, dass irgendjemand wahrscheinlich den Zugführer gelyncht hat, wird im Inneren des Speisewagens für durchaus möglich erachtet.

Und:

Und während die Bahn dieses Prachtergebnis noch auf 100 Minuten ausweitet, eilt besagter Rodeoclown beim folgenden Zwischenhalt aufgeregt durch den Wagen und ruft verzweifelt: „Steigen Sie bitte nicht aus, wir wechseln bloß den Zugführer!“
Also noch einer gelyncht.

5 Meinungen der Mitfahrer vorhanden zu “Großkorbetha - Es fährt ein Zug nach Nirgendwo”

  1. S-Bahn Fahrer

    ich bin für eine kollektive Pilgerfahrt nach Großkorbthea!

  2. sara

    der text ist wirklich herrlich :)

  3. Björn

    Ich war schon mal in Großkorbetha. Ist nicht schön da.

  4. Jens

    Irgendwie scheint mir Großkorbetha so ein Standard-Action-Bahnhof zu sein. Dort habe ich schon zweimal wegen diverser Störungen stundenlang im ICE warten müssen. Einmal wegen eines Selbstmörders, der vor den Gegenzug gesprungen ist. Ansonsten scheint in Großkorbetha aber nicht allzu viel los zu sein X-D

  5. aurelia

    hallo ich bin die süße maus vom schnapperich…und ich war grad auf der durchfahrt durch korbetha. es hat mir dort schon sehr gefallen, denn ich komm aus baiern…da ist es grausig, deshalb schlich ich mich nach berlin davon…grüße alle leser und laser
    die süßmaus

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