Ausstieg links

Unrealistisch? Oder könnte sowas, wie in diesem Comic, tatsächlich vorkommen?

Austieg links



Mit Dank an Miguel Fernandez, der die Veröffentlichung hier gestattet hat.

14 Meinungen der Mitfahrer vorhanden zu “Ausstieg links”

  1. TeeKay

    In Berlin hielt letztens die S-Bahn etwa einen Waggon lang zu frueh am Bahnhof. Der letzte Waggon stand noch auf einer Bruecke und die Aussteiger (auch noch ne grosse Gruppe auslaendischer Touristen samt Gepaeck) mussten ohne Bahnsteig auskommen. Personal zur Zugabfertigung gibts nicht mehr. Dass das Problem ueberhaupt bemerkt und korrigiert wurde, lag nur daran, dass eine Etage tiefer ein Aufenthaltscontainer fuer Zugfuehrer stand.

  2. clekis

    Ich hatte schon öfters Fahrer, die “Ausstieg rechts” ansagten, aber links freigaben, wo auch der Bahnsteig war…
    So ists wenigstens ok, wenn auch etwas komisch für Nicht-Ortskundige…

  3. davadda

    Ich hatte schon öfters Fahrer, die “Ausstieg rechts” ansagten, aber links freigaben, wo auch der Bahnsteig war…

    …das war bestimmt ne Frau… *duck*

  4. Andreas

    Den Sinn der Ansagen verstehe ich nicht so recht, denn sobald der Zug hält sieht man ja auf welcher Seite man aussteigen kann.
    Und die Türen auf der falschen Seite lassen sich zudem gar nicht öffnen.

  5. Alexander Gruel

    Mir ist mal in der Karlsruher Straßen/S-bahn passiert, das die türen zur Falschen seite in einem Bahnhof öffneten, und partout sich nicht (der Fahrer hat es minutnelang probiert) auf der richtigen Seite öffnen lassen wollten..das ging dann nur über die Notentriegelung..

  6. sun_

    kommt davon wenn fahrer auf strecken eingesetzt werden auf denen sie nie zuvor gefahren sind ^^

    neben der falsch angesagten Ausstiegsseite wird auch oft der nächste Halt falsch durchgegebene (wenn denn überhaupt was angesagt wird). Die darauf hin schockierten Gesichter mancher Leute sind spitze ^^

  7. Gandhi

    Ich finde es toll, daß der Künstler die Freigabe zur Veröffentlichung auf diesem Blog gegeben hat!

  8. TeeKay

    @Andreas: Blinde Menschen sehen nicht, auf welcher Seite sie aussteigen koennen. Die koennt man natuerlich probieren lassen (wird dann sicher besonders spassig in Kombination mit gehbehinderten Blinden…), oder einfach zusaetzlich zur Bahnhofsansage auch noch die Ausstiegsseite angeben.

  9. clekis (@Andreas)

    Überleg mal:
    Du fährst in einer fremden Stadt mit der S-Bahn und kommst gerade vom ICE und hast deshalb 1 Tonne Gepäck dabei…
    Würdest du nicht gerne wissen, auf welche Seite du das Gepäck stellen musst, damit a) während der Fahrt es keinen stört und du b) schnell aussteigen kannst?

  10. Matze

    stimmt das mit den blinden wirkt schlüssig. vorher hab ichs mich auch gefragt wozu, weil die strecke zwischen den stellen, an denen man auf den halt wartet vielleicht zwei schritte ist.

    @clekis “wenn ich gerade vom ICE komme (..) auf welche Seite du das Gepäck stellen musst” naja, da weiß ich aber auch noch nicht wo der ausstieg ist, das weiß ich erst 15 sek bevor er hält

  11. Dennis

    Es gibt Züge da wäre dieser Comic durchsetzbar. Welche wird hier allerdings aus gewissen Gründen nicht verraten.

  12. Wastel

    Du meinst wahrscheinlich alle Wagen mit nicht seitenabhängiger Türsteuerung. Ich gehe auch nicht darauf ein welche, aber es gibt noch genügend Fahrzeuge im Nah- & Fern(!)verkehr die keine Seitensteuerung kennen.

    Inzwischen ist es aber bei den Intercity-Wagen üblich, das diese nach dem schließen durch den ZUB auch zu bleiben, das war früher nämlich nicht so!
    Da galt nur so lange schließen wie die Tb0 aktiv ist, danach konnte man die Tür einfach wieder aufmachen. Automatisch werden die Türen aller nicht elektronisch gesteuerten Wagen nämlich erst bei ca. 4 km/h verriegelt.

  13. Zello

    sachen gibts, hätte ich jetzt nicht gedacht das es noch züge gibt die alle türen aufmachen ob da jetz nen abgrund ist oder nicht.

    das mit links und rechts hab ich zum ersten mal vor über 6 jahren gehört, da war ein uralter zug auf meiner nahnahnahverkhersstreke unterwegs und der schaffner war genial. hat die orte in den ortsüblichen “dialekten” ausgesprochen. z.b. “neiasorch” oder “immarrraht” oder “rawetz”. ihr dürft mal raten welche orte des sind :)
    so richtig standart mit dem links/rechts wurds ja jetz erst zur WM. das links und rechts find ich scho praktisch, kann man schneller raus und es stabeln sich net soviel am falschen ausgang *g*. dazu gibt es halt züge, die nicht direkt gegenüber ihre ausgänge haben d.h. man sich nur umdrehen bräuchte. es gibt auch ganz komische wo zwischen beiden ausgängen nochmal nen mini abteil ist.
    in “neiasorch” schafft er es manchmal nicht den langen bahnsteig zu treffen, der letzte ausstieg ist dann etwa in einem meter luft und alte mütterchen sind dann auf junge kerle wie mich angewiesen. herrlich das 3 min später ein IC durchrauscht der nicht hält.
    grüße aus …. wird net verraten :)

  14. cimddwc

    Blöd nur, wenn man nicht zuhört - erst automatische Stimme “Wir erreichen jetzt Reichertshofen”, dann Tf “Ausstieg in Fahrtrichtung rechts” - und am Bahnhof links noch Reste eines alten Bahnsteigs (schmal und abgezäunt) stehen und man dann erst eine Tür links per Knopfdruck öffnen will, durch den halben Wagen nach vorne rennt, die 2. Tür links öffnen will, was auch nicht geht, noch weiter rennt - und der Zug dann natürlich schon wieder losfährt…

    Gut, wenn man da (ich hoffe, ich hab das bei jener Dame neulich richtig mitbekommen, ich saß am Ende des Mittelteils) eigentlich nach Reichertshausen will, das 3 Halte weiter liegt…

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