Berliner Hauptbahnhof: Urheberrecht am Bahnhofsbau
Der Hintergrund: “Schildbürgerstreich erster Güte.”
Das Gerichtsurteil: Niederlage für Bahn im Rechtsstreit um Berliner Hauptbahnhof.
Naja, wenn man keine anderen Sorgen hat. Bitte schön. Kostet halt geschätzte 40 Millionen Euro.
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Am 29. November 2006 um 06:56 Uhr
In gewisser Weise gebe ich ihm Recht.
Mehdorn hat auf eigene Faust einige Elemente des Hbf ändern lassen, um ihn billiger zu machen (z.B. Verkürzung des Dachs… so ein Schwachsinn!). Angeblich soll es am Ende teurer gekommen sein, da alle Pläne geändert werden mussten, als wenn er es einfach beim ersten Plan belassen hätte. Und mit diesem Urteil dann wohl endgültig.
Selber schuld.
Am 29. November 2006 um 09:47 Uhr
Über sowas könnte ich mich den ganzen Tag aufregen. Als wenn irgend ein Pendler jeden morgen sagt : ” Ich kann gar net am Berliner Hauptbahnhof austeigen weil wenn ich diese Vergewaltigung sehe kriege ich sofort Augenkrebs! - nenene da sollte doch eine Gewöbleartige Decke sein , nenene ”
So ein Quatsch!
Den “Künstler” sollte man mit Dolly Buster und dieser beknackten Gräfin “WieauchimmerdieTussiheisstdiemalt” + dem ganzem anderen Gezocks ” Kada Lurd, noch so ne TeenygräfinLuder , Germany next Bratzenangels usw., TOPMODELL Miss Maxime von gestern ” alle in einen Sack und mit nem Stock draufschlagen.
Und das in einer Zeit in der Berlin 60 Mille Schulden hat.
Wie dumm ist die Welt.
Am 29. November 2006 um 11:03 Uhr
Zahlen muss das nicht Berlin sondern die Bahn vermute ich.
Interessant finde ich, dass die Bahn nichtmal mit dem Architekten darüber geredet hat, dass desen Pläne zu teuer sind sondern eigenmächtig einen bestehenden Vertrag gebrochen hat.
Das die Leidtragenden jetzt die Bahnkunden sein werden ist das perfide an der Sache. Aber andererseits, wenn ein Vertragspartner einfach die Vertragsbedingungen einseitig ändert kann man das auch nicht gutheißen.
Am 29. November 2006 um 11:45 Uhr
Denke mal das wird so wie immer ablaufen.
Bahn erhöt Preise, entlässt Leute ( 40 Mio. sind kein Pappenstil )
gleichzeitg heult die dann beim Staat - määäh brauchen Geld 40 Mio. sonst müssen wir Preise erhöhen und Leute entlassen.
Dann kriegen die ne nette Finanzspritze ( müssen wir dann zahlen mit mehr Steuern - bzw. fehlt dann wo anders )
entlassen Leute und erhöhren trotzdem die Preise.
Die Geschichte lehrt uns das doch - immer das gleiche.
Schade ist leider wie immer kommt die Einsicht ( von der Bahn ) das das ganze Projekt eigentlich Schwachfuk ist.
Warum nicht einen guten “normalen” Architekten anstellen und aus dem Nutzgebäude ein Kunstwerk machen ( was dann echte Kunst wäre ) - anstatt aus dem Kunstwerk ein Nutzgebäude.
Aber vielleicht bin ich auch einfach dumm.
Am 29. November 2006 um 18:31 Uhr
Beim Morgenpost-Link erhalte ich:
Fehlermeldung: Der Artikel 1127676 ist nicht mehr vorhanden
Am 29. November 2006 um 18:42 Uhr
dann nimm mal den: financial times
Am 5. Dezember 2006 um 19:17 Uhr
Da “nimmt” sich Herr Mehdorn einen der besten Architekten, und bastelt dann doch selbst am Entwurf herum. Wahrscheinlich sucht er sich bei einer OP auch einen nahmhaften Spezialisten, dem er dann vorschreibt, was zu machen ist.
Zur Ergänzung: die 40 Mio. stammen nicht von GMP, dort werden die Umbaukosten erheblich niedriger geschätzt.
Noch niedriger wären sie gewesen, wenn Herr Mehrdorn nicht seinen Kopf durchgesetzt hätte…
Am 6. Dezember 2006 um 10:12 Uhr
Vertrag ist Vertrag. Sorry, aber ich kann den Architekten verstehen. Herrn Mehdorn - oder wer immer dafür verantwortlich war - hätte das klar sein müssen. Das ist so, als ob Du ein Buch schreibst, und der Verleger sagt Dir nicht nur, dass das Ende dramatischer sein sollte (dasd kommt vor), sondern schnippelt selber am Text rum.
Am 11. April 2007 um 10:05 Uhr
Naja,
ich würde gerne wissen, was die Bahn alles gegenüber dem Architektenentwurf verändert hat.
Die zu kurze Bahnhofshalle finde ich nämlich nicht das Schlimmste an dieser Fehlkonstruktion:
1) Keine Gepäckschließfächer. Nur eine Gepäckaufbewahrung mit Schalterpersonal. Wartezeit Sonntag vor Ostern gegen 10:00 etwa 2 Stunden!
2) Die Bahnsteige der hohen Gleisebene sind im Bereich des Lichtschachtes zu den unteren Ebenen viel zu schmal. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis dort jemand ins Gleis fällt, bei dem Gedränge.
3) Viel zu wenig Hinweistafeln (Wagenstandsanzeiger) auf den Bahnsteigen.
Wenn das auf dem Mist des Architekten gewachsen ist, soll der sich das Lehrgeld wiedergeben lassen, und nicht so dick in die Welt hineinjammern
.