Züge ohne Lokführer ab Juli?

Laut einer Aussage der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer könnte es Anfang Juli zu einem Streik der Lokführer kommen. So berichtet der Spiegel:

alls die Deutsche Bahn Verhandlungen mit der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) über einen eigenen Tarifvertrag für rund 30.000 Lokführer und Zugbegleiter weiter ablehne, solle es noch in der ersten Juliwoche einen Arbeitskampf geben, sagte der GDL-Bundesvorsitzende Manfred Schell heute in Berlin.

4 Meinungen der Mitfahrer vorhanden zu “Züge ohne Lokführer ab Juli?”

  1. SaschaBerlin

    Es ist einfach nicht weiter hinzunehmen, dass sich der Vorstand der DB AG ständig die Gehälter um mehrere Millionen erhöht. Daher ist an diesem Punkt Verständnis für das fahrende Personal angebracht. Auch wenn die Forderung der GDL mit knapp 30% sehr hoch klingt, wäre diese Erhöhung durchaus gerecht! Was sind Wochenenden, was sind Feiertage, dann geht man eben nachts um 1 los zur Arbeit, oder kommt früh um 3 nach Hause… Alles kein Problem, aber das sollte auch entsprechend honoriert werden. Die Belastungen werden immer weiter erhöht, das stört doch den Bahnvorstand auch nicht. Der Leittragende zum Zeitpunkt des Streiks ist der zahlende Kunde. Aber anders kann man es einem Wirtschaftsunternehmen das nur auf Profit aus ist, leider nicht deutlich machen! Daher kann man, bei allem Ärger der Fahrgäste, nur auf Verständnis dem Zugpersonal gegenüber hoffen.

  2. Warnstreiks der Lokführer vermutlich ab Juli » Spaß mit der Deutschen Bahn

    […] wie angedroht sieht es nun danach aus, als würde es im Juli Streiks geben. Erstmal sollen es nur Warnstreiks […]

  3. Pendolino-Pendler

    Ich kann SaschaBerlin nur zustimmen. Besonders wenn man Familie hat sind die dauernden Wechselschichten ziemlich hart, nicht nur für den Triebfahrzeugführer selber. Ich kenn das aus eigener Erfahrung, mein Vater war einer. Abgesehen davon, daß man in dem Job die Verantwortung für die Sicherheit aller Leute im Zug allein auf den Schultern trägt.
    Das sollte auch entsprechend honoriert werden.

  4. Gottlob

    Ich kann mich dem nun überhaupt nicht anschliessen, man kann auch streiken ohne die Fahrgäste zu verprellen - es soll ja schließlich die Bahn und nicht die Kunden treffen (die haben schon bezahlt - der Bahn kann es wohl egal sein ob dann auch gefahren wird - der Kunde bekommt wegen Streik/höherer Gewalt nichts zurück). Varianten wären z.B. das Einstellen von Fahrkartenkontrollen, das Einstellen von jeglichen Aufzeichnungen. Einen Streik, der nur die Fahrgäste (und dort primär Pendler - die oft auch keine Ausweichmöglichkeit haben) trifft, ist asozial - auch wenn die Ziele der Lokführer zu unterstützen sind.

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