Qual der Ticketwahl - Ein Vergleich der Bahn-Tickets
Bei der Bahn hat man ja die Qual der Wahl, über welches Verfahren man ein Ticket kauft. So gibt es Online-Tickets zum ausdrucken oder zuschicken, Automaten, Reisezentren und neuerdings auch das Handy Ticket. Eigentlich sollten die ja alle für die gleiche Leistung gleich viel Kosten, zumindest erwartet man dies. Aber ist dies wirklich so? Und wenn nicht, worin unterscheiden sich einzelnen Tickets voneiander.
Vergleichen wir doch mal nach folgenden Kriterien:
- Grundpreis (Kostet die reine Strecke gleichviel wie bei den anderen Tickets)
- Reservierung (Preis der Reservierung bei gleichzeitigem Kauf der Fahrkarte)
- Für alle Strecken erhältlich (Bezogen auf den Fernverkehr innerhalb von Deutschland)
- City-Option (Normalerweise ab 100 Kilometern enthalten)
- Übertragbar (Kann das Ticket nur der Käufer nutzen)
- Mitnahme von Kindern (Zwischen 6 und 14 Jahren normalerweise kostenlos)
- Spätestens buchbar (Gehört eigentlich nicht zur Leistung dazu, ist aber ein nicht unwichtiges Kriterium)
Online-Ticket zum ausdrucken
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Grundpreis: Gleich
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Reservierung: 1,50€
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Für alle Strecken erhältlich: Nein.
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City-Option: Ja
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Übertragbar: Nein
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Mitnahme von Kindern: Ja
-
Spätestens buchbar: Bis kurz vor Abfahrt
Es bleibt festzuhalten, dass das Online-Ticket zum ausdrucken nicht für alle Strecken buchbar ist und nicht übertragbar ist. Es ist an das Zahlungsmittel gebunden, mit dem es bezahlt hat.
Schön ist jedoch beim Online-Ticket, dass die gewünschte Reiseroute mit draufsteht. So reicht ein Blick auf das Ticket, um zu wissen, wo man wie umsteigen muss - sofern man genau diese Verbindung nimmt. Denn die Online-Tickets zum Normalpreis sind nicht Zuggebunden (was im Übrigen auch draufsteht).
Online-Ticket zum zuschicken
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Grundpreis: Gleich
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Reservierung: 1,50€
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Für alle Strecken erhältlich: Ja
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City-Option: Ja
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Übertragbar: Ja
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Mitnahme von Kindern: Ja
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Spätestens buchbar: Mindestens 3 Tage vorher
Der einzige Nachteil des Online-Tickets zum zuschicken liegt darin, dass man es mindestens 3 Tage vorher bestellen muss. Solange die Post zuverlässig arbeitet, hat man dann auch keine Probleme es zu bekommen. Allerdings halte ich es für riskant, die Buchungsfrist bis auf das letzte auszunutzen. Es ist ideal, wenn man schon länger vorher die Fahrt plant.
Automaten
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Grundpreis: Gleich
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Reservierung: 1,50€
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Für alle Strecken erhältlich: Ja
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City-Option: Ja
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Übertragbar: Ja
-
Mitnahme von Kindern: Ja
-
Spätestens buchbar: Bis kurz vor Abfahrt
Der Verkauf am Automaten hat keinerlei Einschränkungen bezüglich der Kriterien. Natürlich hat man so einen Automaten nicht zuhause steht, was bedeutet, dass man zum Bahnhof muss um sich das Ticket zu kaufen. Je nach Anzahl der Automaten und Andrang, sowie eigener Kentniss der Bedienung kann es auchmal etwas länger dauern.
Reisezentren
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Grundpreis: Gleich
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Reservierung: 3,50€
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Für alle Strecken erhältlich: Ja
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City-Option: Ja
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Übertragbar: Ja
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Mitnahme von Kindern: Ja
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Spätestens buchbar: Bis kurz vor Abfahrt, abhängig vom Andrang
Im Reisezentrum zahlt man also für eine Reservierung 3,50€ während man Online oder am Automaten nur 1,50€. Ansonsten hat man im Reisezentrum keine direkten Nachteile. Allerdings sind die Reisezentren nicht rund um die Uhr offen und je nach Andrang muss auch genug Zeit einplanen. Teilweise gibt es Express-Schalter für diejenigen, die noch am gleichen Tag fahren wollen, sowie extra Schalter für Bahn-Comfort Kunden. Dies hängt aber vom Bahnhof ab.
Handy-Ticket
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Grundpreis: Gleich
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Reservierung: 1,50€
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Für alle Strecken erhältlich: Vermutlich nein
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City-Option: Nein
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Übertragbar: Nein
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Mitnahme von Kindern: Nein
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Spätestens buchbar: Bis kurz vor Abfahrt
Bild von isotopp, Some rights reserved.
Das Handy-Ticket dürfte aus den gleichen Gründen, wie das Online-Ticket, nicht für alle Strecken erhältlich sein. Hinzu kommt, dass keine City-Option enthalten ist und es nicht übertragbar ist. Weiterhin darf man auch keine Kinder auf das Handy-Ticket mitnehmen, sondern muss für die einen extra Fahrschein kaufen. Auch muss man darauf achten, dass der Akku des Handy nicht leer ist.
Fazit
Auch wenn der Grundpreis bei allen Optionen gleich ist, unterscheiden sich die Leistungen und Zusatzkosten der Tickets doch kräftig. Das Handy-Ticket als neuste und “modernste” Variante ist gleichzeitig diejenige mit den meisten Einschränkungen. Auch wenn die Einschränkungen teilweise technisch nachvollziehbar sind, ist es dennoch seltsam das man je nach Ticketwahl für die gleiche Leistung unterschiedlich viel zahlt oder für den gleichen Preis unterschiedliche Leistungen bekommt.
Das gemeine an der Sache ist noch, dass diese Einschränkungen in den meisten Fällen nicht transparent sind. Das macht das Preissystem der Deutschen Bahn nicht gerade einfacher.
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Am 25. Mai 2007 um 12:15 Uhr
Wenn man ins Ausland fährt, muss man sich das Ticket auch zuschicken lassen. Ich habe dabei schon öfter die 3-Tages-Frist gut ausgereizt und z.B. bis Donnerstag nachmittag gewartet, um ein Ticket für Montag morgens um 8:00 online zu kaufen.
Ja, das war ziemlich optimistisch von mir
Aber witzigerweise wurde ich bisher noch nie enttäuscht.
Am 25. Mai 2007 um 15:12 Uhr
*klugscheiss an*
OnlineTicket: “Es ist an das Zahlungsmittel gebunden, mit dem es bezahlt hat.”
Nicht ganz oder bezahlst du mit deiner BahnCard auch?
(Ja, ok, du kannst über die BahnCard eine Lastschrift auf deinem Konto machen lassen).
Wer keine Kreditkarte hat (zahlen muss er nicht zwingend mit ihr, um sich mit ihr auszuweisen), benötigt die BahnCard….das ist der Nachteil….
*klugscheiss aus*
Am 25. Mai 2007 um 22:57 Uhr
- es gibt fuer eine strecke nicht einen, sondern drei grundpreise, die von der verwendeten zuggattung abhaengen
- das CityTicket bekommt man nur zu fahrkarten, bei denen eine BahnCard eingesetzt wird, dann aber auch fuer mitfahrer ohne BC
- es gibt noch BahnTix, die man im reisebuero bestellt, und dann mit der auftragsnummer am automaten abgeholt und bezahlt werden koennen.
Am 25. Mai 2007 um 23:37 Uhr
Was mir noch als Unterschied zwischen Online Ticket und Online Ticket zum zuschicken aufgefallen ist, ist die Gültigkeit.
Ein Online Ticket zum Ausdrucken (Normalpreis) ist normal nur am gebuchten Tag + darauffolgenden Tag gültig.
Eines zum Zuschicken ist ca. 1-2 Monate gültig. Und falls man mal nicht kontrolliert kann man es somit problemlos später nochmal verwenden.
Am 26. Mai 2007 um 02:36 Uhr
- online tick ausdruck: falsch, das pdf kann man speichern und ab einer bestimmten streckenlänge ist dieses auch mehrere wochen gültig. dies wird aber wenn mans übertreibt denk ich mal kontrolliert und man wird gesperrt.
schaffner sind dazu recht genervt und knipsen einfach ab ohne die nummer einzugeben, weil das verfahren dauert manchmal ewig.
desweiteren darf man dies bzw man sollte es immer in DINA-4 ausdrucken und nicht verkleinern auf DINA-5. ich hba das immer gerne gemacht weil ich net so nen großen zettel in geldbeutel mitnehmen wollte
es ist ab 15 euro normalpreis erhältlich (so meine erfahrung).
- ticket zuschicken: du bekommst eine auftragsbestätigung, diese wäre im notfall auch relativ gültig. da das ticket ja noch kommt kannst du nachher ins reisebüro. du musst halt nur irgendwie nachweisen das des ticket nicht da war. denk ich mir jetzmal. desweiteren sollten es glaub ich 3-werktage heißen. weil 3 tage kann auchmal 24. 25. 26. dezember sein
- kredit-, bahn- und ec-karte: sobald ne bahncard dabei ist muss man die mitführen. hat man mit dieser bezahlt reicht diese wenn nicht die andere karte noch dazu.
- zu den automaten: die sind mist! ich könnt mich jedesmal drüber aufregen das ich nie den buchstaben treff den ich brauch. muss erst 2-3 versuchen das ich weis wie weit in welcher richtung ich drücken muss. es gibt teilweise schon neuere die sind besser geb ich zu. und lahmarschig sind sie auch. in london die ganzen tube-terminals hey da kannst du im wahrsten sinne des wortes schreibmaschine schreiben (fast)!!!!
und mit geld ham die auch weniger probleme es anzunehmen, da kann die queen noch so sehr bemalt sein oder ne ecke fehlen der nimmts. manhcmal stürzen auch deutsche bahn automaten ab wenn sie den schein den man hat nicht mögen.
- händy ticket: so schön wie in der werbung das die mama noch grad so mit einsteigt ist es dann doch nicht. und hat staub im display bekommt der schaffner dann mit seinem scanner denk cih mal auch probleme. außerdem was kostet mich es das ticket zu bestellen? ne sms oder wap oder gprs gebühren?
- allgemein: du hast vergessen das man bei den meisten karten im reisebüro aus spontanität 5 euro meist mehr zahlt. z.b. auch wochenendticket und so.
danke für die aufstellung
Am 28. Mai 2007 um 21:28 Uhr
Normalerweise nehm ich online ticket zum selber drucken. Aber wenn ich mein Fahrrad mitnehmen will, geht das nur am Schalter, im Reisebüro oder per Telefon. Telefon ist eindeutig das angenehmste. Man erhält dann eine Beauftragungsnummer ( oder per Bahncard) ,
geht an den Automaten und wählt: Abholung von Tickets (oder so) und wählt dann “per Beauftragungsnummer” oder per Bahncard.
Per Bahncard ist im Prinzip angenehmer, man muss nur die Karte einstecken, aber ich hab
meine vorläufige Bahncard auch so geholt,
das ging natürlich nur per Beauftragungsnummer.
Das Abholen von Tickets für mich und mein Fahrrad hat nur wenig mehr als 10 Minuten am Automaten gedauert und er hat nur 6 Belege für die einfache Fahrt gedruckt (inklusive der
Quittung über 0,00 Euro für die Bahncard,
die per Kreditkarte bezahlt wurde).
Ich kann das Verfahren “Anrufen + BahnTix”
wirklich empfehlen. Es ist das zweitbeste
nach dem OnlineTicket
Am 29. Mai 2007 um 14:19 Uhr
.. zu guter letzt kommen dann auch noch die ganzen “Vertriebsspecials” dazu. Waren es vor ein paar Monden Lidl oder auch McD, sind jetzt die Reisebüros dran, mit dem Reisebüro-Special. (bis Anfang Juni noch für 40 Euro durch Deutschland).
Man hat aber bei diesen ganzen Preisen und Angeboten immer irgendwie das Gefühl, zu viel zu bezahlen bzw. “Es geht doch irgndwie billiger”. Das nervt
Am 29. Mai 2007 um 17:43 Uhr
Die ganzen Sonderaktionen und Spezialtickets hab ich auch nicht berücksichtigt, weil ich davon zuwenig Ahnung habe und dann wärs extrem unübersichtlich geworden.
Das Verfahren per Telefon war mir garnicht bewusst, muss ich irgendwann auch mal ausprobieren.
Am 13. Juni 2007 um 17:07 Uhr
zum Online-Ticket (ausdrucken):
Warum zum #*§%$# ist das eigentlich zwingend an Bahn- oder Kreditkarte gebunden? Ich hab beides nicht und bin damit schon der Gekniffene. Warum werden keine anderen Ausweisdokumente wie z.B. der Personalausweis akzeptiert?
zu den Automaten:
Was zello (5) zur Bedienung geschrieben hat, stimmt.
Aber richtig spannend wird’s erst, wenn man als Abfahrtsort einen anderen Bahnhof haben möchte. Ging früher gar nicht, mittlerweile zwar schon, aber meine Fresse, was für ein Kampf!
Am 13. Juni 2007 um 22:30 Uhr
Hallo Panama Jack,
weil der Perso keinen Magnetstreifen enthält mit dem das Ticket geprüft wird. (Sonst könntest Du das Ding ja einfach kopieren und verkaufen).
Man kann auch seine ec-Karte (Maestro) nehmen (die wo man auch am Geldautomat abhebt) als ID. Die sollte ja nun jeder haben.
Am 13. Juni 2007 um 22:49 Uhr
Sind die Terminals der Zugbegleiter eigentlich online? Dann würde man ja sofort bei der zweiten Kontrolle feststellen, dass das Ticket bereits gebucht wurde.
Am 14. Juni 2007 um 01:21 Uhr
@lim_dul:
nein sind sie nicht. aber es scheint da intern ein paar codes zu geben (für abfahrtsbahnhof, zielbahnhof, mit BC oder ohne, welchen tag, ….) die universell sind und dank deiner karte die du ja zum beweis mitnehmen musst nochmals überverschlüsselt.
der schaffner gibt ein von wo nach wo du fährst, mit welcher preisklasse (BC,normal,spar,….) und hat bis dahin einen code der aber nochmal verschlüsselt ist dank deiner karte.
der schaffner gibt sein gerät nur noch ab wenn er feierabend hat und dort werden dann die daten übertragen.
sollte schaffner nr 1 vergessen haben zu stempeln in einem davor vorgesehen bereich, tippt schaffner nr 2 das ganze nochmal ein und merkt nix davon. sollte es allerdings geknippst sein, knippst er nochmal oder das wars.
da die terminals nicht online sind, können diese auch nicht sofort nachvollziehen, so meine erfahrung, ob du bei einem “sie haben 4 wochen zeit für die rückfahrt” ticket schonmal zurück gefahren bist. allerdings wird dies irgendwo in einer zentrale stichpunktartig überprüft, da nicht sehr viele mit so einem onlineticket fahren fällt es dann schonmal fix auf. denn wie in einem anderen kommentar bereits gesagt: das pdf kann man öfters ausdrucken
wie das bei einer händybuchung ist, kann ich nur raten. da dort auch so eine sicherheitsnummer gibt, wird das wohl ähnlich abgehn. nur mit diesem decheffrierfeld scheint dann wohl die überprüfung zu sein. und wo der fahrer abknippst weis ich auch net, aufjedenfall net das händy
Am 17. Juli 2007 um 11:06 Uhr
@ LordV (4)
Gilt die Aussage mit den 1-2 Monaten Gültigkeit bei zugeschickten Tickets auch für Einzelfahrkarten oder nur für Hin- und Rückfahrtstickets?
Einzeltickets sind meiner Erfahrung nach immer nur 2 Tage gültig. Oder weiß jemand, wie man an Tickets kommt, die eine längere Gültigkeit haben?
Am 21. August 2007 um 14:15 Uhr
Passt das hier? Steht das vielleicht schon irgendwo? Keine Ahnung - muss das aber grad mal vertexten und mit etwas Fantasie lässt sich das auf den angeblich immer gleichen Grundpreis beziehen… Folgendes ist mir grade passiert: Meine Freundin verweilt grade in Berlin und möchte preisgünstig am Freitag wieder zurück ins Ruhrgebiet. Wir telefonieren grade eh und ich soll mal im Internet nach eventuell noch verfügbaren Nachtzugangeboten schauen. Aus irgendwelchen Gründen schaue ich immer auf nachtzugreise.de: Für 29,-Euro gibt’s nichts mehr - aber immerhin für 39,-. Man quatscht noch etwas und anschließend will sie sich auf den Weg zum nächsten Automaten machen um sich das Ticket zu holen. 20 Minuten später bekomm ich erneut einen Anruf von ihr, da sie - sowieso nicht der Freund von Automaten - etwas verunsichert ist, ob sie die Richtige Verbindung hat, da dieser ihr auch noch Karten zu 29,- Euro anbietet. Ist aber alles richtig, nur selbst etwas verwundert schaue ich zeitgleich selbst nocheinmal nach: diesmal auf bahn.de. Wieder nur für 39,-Euro. Sie bucht sich also das 29er, ist etwas verwundert, aber glücklich ob der gesparten 10 Euro. Nur ich frage mich nun, ob sowas häufiger vorkommt. Bei der nächsten geplanten Inanspruchnahme von kontengierten Sparangeboten werd ich wohl, so das gewünschte Produkt Online schon vergriffen ist, erstmal zum nächsten Bahnhof dackeln und dort nachschauen…
Am 14. Februar 2009 um 13:32 Uhr
Vor allem das handy ticket enttäuscht.
Wie so einiges aus dem handy bereich: ne menge abzocke.
Wann will der Staat endlich mal ein paar gute gesetze gegen handy abzocke frage ich mich.
Am 5. April 2009 um 12:59 Uhr
Hallo zusammen,
ein eindeutiger Nachteil beim ausgedruckten Onlineticket ist für mich die Personenbindung in Verbindung mit Angebote wie den Dauersparpreisen die auch keine Rückgabe des Tickets zulassen, wenn ich die Reise nicht wahrnehmen kann. Durch die Personenbindung kann ich mein Ticket, wenn ich die Bahnfahrt nicht wahrnehmen kann, auch nicht weiterverkaufen. Bisher war das kein Problem, da ich dann das Ticket einfach Online gegen die Zahlung eines Abschlages von 15 Euro zurückgegeben habe. Nun ist es so, dass ich bei der Ticketvariante ausgedrucktes Onlineticket zum Dauersparpreis in keiner Weise mein Ticket wieder loswerden kann und so auf den kompletten Ticketkosten sitzen bleibe und das vor allem ohne eine Leistung tatsächlich in Anspruch zu nehmen.
Am 5. April 2009 um 13:15 Uhr
… mit Dauersparpreis meine ich natürlich das Dauer-Spezial