Die Bandagen im Kampf zwischen Bahn und GDL werden härter
Heute sollen in Frankfurt Gespräche zwischen GDL und der Deutschen Bahn stattfinden. Im Vorfeld hat die Deutsche Bahn bereits einigen Druck auf die GDL ausgeübt, damit diese dem Tarifabschluss mit Transnet/GDBA zustimmt. Unter anderem ist sie mit einstweiligen Verfügungen gegen die GDL vorgegangen um Warnstreiks zu unterbinden.
Und jetzt fährt die Bahn ein weiteres Geschütz auf. Sie will laut der Financial Times Deutschland jedem Mitarbeiter schriftlich befragen, ob er den Tarifabschluss mit Transnet/GDBA zustimmt. Allerdings soll damit kein Keil in Belegschaft getrieben werden. Ziel ist es aber ganz offensichtlich der GDL sinnbildlich den Boden unter den Füßen wegzuziehen, indem die Lokführer und Zugbegleiter, die nicht in der GDL organisiert sind nach Möglichkeit den der Bahn genehmen Tarifvertrag akzeptieren.
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Am 13. Juli 2007 um 09:03 Uhr
Kann hier vielleicht mal ein Wissender erläutern, wo der Unterschied zwischen der GDL und Vereinigung Cockpit ist?
Wenn “die paar” Piloten eine eigene Gewerkschaft haben (dürfen), warum - ausser aus finanziellen Gründen - wird dann bei den Lokführern gezickt ?
Am 13. Juli 2007 um 10:38 Uhr
@1:
Öffentlich kommuniziert geht es darum, daß ein Unternehmen nicht mit zig Gewerkschaften verhandeln will und kann, damit nicht für jede Art von Berufsgruppe ein separater Tarifvertrag herauskommt (dann käme man aus den Tarifverhandlungen nicht mehr heraus). Hinter vorgehaltener Hand geht es aber schlicht darum, möglichst wenig vom abgeschöpften Geld an das arbeitende Pack weiterzugeben.
Am 1. August 2007 um 19:53 Uhr
[…] der Entscheidung ist somit der umstrittene Brief der Bahn rechtens. Weiterhin darf die Bahn behaupten, die Streiks sehen rechtswidrig. Ob […]