Leben an der Tarifverbundsgrenze

Hier haben wir ja schon gesehen, wie kompliziert die Ermittlung der günstigsten Fahrkarte innerhalb eines Tarifverbundes sein kann. Genauso kompliziert und verwirrend ist es aber auch an den Grenzen bzw. zwischen den Grenzen von zwei Tarifverbünden. Die Siegstrecke (RE9, RB95, S12) zwischen Köln und Siegen führt durch zwei Verkehrsverbünde. VRS und VGWS. Der Abschnitt dazwischen in Rheinland-Pfalz wird beiden Verkehrsverbünden “so ein bisschen” zugeordnet.

  • Bei Fahrten ohne Start UND Ziel in einem der Verkehrsverbünde (also wenn Start UND Ziel im weißen Bereich unten in der Grafik liegen) gilt ein Tarif den anscheinend keiner kennt. Selbst am neuen Fahrkartenautomaten in Betzdorf kann man keine Fahrkarten dafür kaufen da es die Orte angeblich gar nicht gibt (weiß nicht ob das mittlerweile geändert wurde).
  • Bei Fahrten mit Start oder Ziel im VRS gilt VRS-Tarif.
  • Bei Fahrten mit Start/Ziel im VGWS gilt VGWS-Tarif.

Klingt ja ganz einfach… ist es aber nicht immer…

vgws_vrs.jpg

 

1. Beispiel:

Für die Strecke Siegen - Niederschelden gibt es drei verschiedene Preise:

 

3,25 € am VGWS-Fahrkartenautomaten

der “normale” Preis direkt am Fahrkartenautomaten

 

1,45 €, wenn man den Regionalexpress statt der Regionalbahn nimmt

laut Fahrplanauskunft des ZWS (Zweckverband Westfalen Süd) kostet die Fahrt im RE nur 1,45 € anstatt 3,25 € in der RB. Auch der Schaffner wusste nicht, warum der Unterschied zustande kommt und ob man wirklich im RE billiger fährt. Mittlerweile wurde die Fahrplanauskunft mit der unterschiedlichen Preisangabe geändert, hatte davon aber noch einen Ausdruck zu Hause rumliegen (noch vor der Preisänderung im Oktober 2007)

 

2,00 €, wenn die Fahrt die Rückfahrt ist und man die Fahrkarte im DB-Reisezentrum kauft

Im DB-Reisezentrum gibt es für die Strecke “Niederschelden - Siegen” eine Hin/Rückfahrkarte für 4,00 € zum DB-Tarif anstatt wie eigtl. vorgesehen VGWS-Tarif.

Andersrum geht es aber nicht: Eine Hin/Rückfahrkarte für “Siegen - Niederschelden” kann man nicht am Schalter kaufen.

 

 

2. Beispiel

“Betzdorf - Siegen” war manchmal teurer als “Siegen - Betzdorf” :

 

4,30 € am Fahrkartenautomaten in Betzdorf

einfach am Automaten in Betzdorf als Ziel Siegen auswählen, VGWS-Tarif Preisstufe 3

 

3,50 € oder 4,30 € am Fahrkartenautomaten in Siegen

in Siegen hatte man einige Zeit lang nach Auswahl des Zieles “Betzdorf”, ob man für 3,50 € (DB-Tarif) oder 4,30 € (VGWS-Tarif) fahren möchte… Mittlerweile glaub ich leider geändert…

 

 

3. Beispiel

Eine Netzfahrkarte für den kompletten Bereich gilt nicht für den kompletten Bereich.

Eine Netzfahrkarte des VRS “z.B. VRS Junior-Ticket” gilt auch für den kompletten weißen Bereich.

Wenn man also eine Netzfahrkarte für den kompletten VRS und VGWS hat, könnte man meinen, man darf damit auf der kompletten Strecke fahren. Falsch: Laut einigen Schaffnern im Zug gilt keine der Netzfahrkarten zwischen den Haltestellen Niederschelden-Nord und Niederschelden (sind ca. 800 m voneinander entfernt), da der VRS-Netzfahrkartenbereich in Niederschelden aufhört und der VGWS-Bereich erst in Niederschelden Nord anfängt. Daher muss man dafür (selbst wenn der Zug gar nicht dort hält) eine Extra-Fahrkarte erwerben.

 

… und da frag ich mich, wie da jemand durchblicken soll, der sich damit nicht auskennt…

22 Meinungen der Mitfahrer vorhanden zu “Leben an der Tarifverbundsgrenze”

  1. Sebastian

    Die Zugbegleiter-Diskussion im RE9 kenne ich, wenn ich mit RMV-Semesterticket und NRW-Ticket unterwegs bin und mir etwa jeder dritte klar machen möchte, dass ich noch eine dritte Fahrkarte für die 4 km zwischen Haiger-Dillbrecht und Wilnsdorf-Rudersdorf bräuchte…

  2. Thomas

    Ds nennt sich “Liberalisierung”!!!
    Sinn und Zweck des ganzen ist es, den Bürgern ein einfacheres Tarifsystem als das alte der Deutschen Staats… äh… Bundesbahn zu bieten… durch Privatisierung, Liberalisierung und den damit verbundenen “Gesetzen des Marktes”.

  3. pizzabloggerswife

    Ich fahre selber die Strecke und muss Niederschelden-Siegen nachlösen. Jetzt weiß ich ja, wie die unterschiedlichen Preise zustande kommen.

    Was auch witzig ist: Innerhalb der VRS gilt BC 50 nicht. Innerhalb der VGWS aber schon.

    Das führt zur aberwitzigen Siuation, dass man mit der RE9 von Troisdorf nach Siegburg die Bahncard 50 nicht nutzen kann. Einige Kilometer weiter im selben RE geht es dann zwischen Niederschelden und Siegen dann doch.

    Ganz großes Kino! Hat jemand Popcorn?

  4. clekis

    @Sebastian:
    Oh, noch ein hessischer Student? ^^
    Ich wollte mir mal die Tarifbestimmungen des Semestertickets kommen lassen, angeblich gilt dies bis zum letzten Bf im verbundgebiet, während der Einzelfahrschein genau bis an die Grenze gilt.
    Ich kann sowohl die verstehen, die sagen, dass man ein Ticket braucht wie auch die, die sagen, dass man keins braucht….

    @pizzabloggerswife:
    Da, Popcorn ;)

    @topic:
    Diese Situationen gibt’s an nahezu allen Verbundgrenzen….leider

  5. Anonymous

    Da Lobe ich mir noch meine gegend da gehört 1Bahnhof einfach zum GVH und zu VLG

    Allerdings wenn man in Meinersen Zug Richtung Hannover steigt und man hat bereits für den GVH ein Ticket macht es Sinn das Ticket bis nach Dollbergen zu kaufen, da es günstiger ist, trotz das es weiter weg ist als der zwischenbahnhof Dedenhausen. Da frage ich mich auch jedesmal wie es sein kann das weitere Strecke teurer ist als die dichtere.

  6. Benjamin

    Und wenn man von Betzdorf nach Siegen möchte und stolzer Besitzer einer BC 50 ist ist es günstiger ein ticket ab Etzbach zu lösen (DB-Tarif mit BC50) statt VRS-Tarif stufe 3

    Btw @Matze: Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Eintrag!

  7. Anna

    Hallo Zusammen,

    durch Zufall bin ich auf diese Seite gestoßen…

    Mein Problem: Ab Jan. werde ich mit dem Zug von Siegen nach Köln (Arbeitsort) pendeln. Ich studiere nebenbei an einer privaten FH in Siegen (leider hat diese FH keine Kooperation mit der DB).

    Nun habe ich bestimmt 10 verschiedene Hotlines angerufen. Leider bekomme ich überall unterschiedliche Auskünfte.

    Gerne würde ich natürlich als “Student” mit der Bahn fahren, allerdings weiß ich nicht, ob das überhaupt möglich ist, da meine FH sich in Siegen befindet.

    Nun habe ich überlegt, ob ich jeden morgen mit dem Auto nach Niederschelden fahre (VRS-Verkehrsverbund), da ich dann nur ein Ticket benötige, um nach Köln zu kommen.

    Es wäre super, wenn mir jemand weiterhelfen könnte, da ich leider Bahnfahrer-Laie bin…

    Danke im Voraus, Gruß Anna

  8. Matze

    Hi,
    du wohnst also in Siegen, studierst da auch (an welcher FH eigtl?) und arbeitest aber in Köln. Richtig?
    Wie oft pro Woche fährst du nach Köln und zu welcher Uhrzeit fährst du Hin- und zurück?

    Gruß
    Matze

  9. Anna

    Hallo Matze,

    studiere in Siegen an der FOM. Dies ist ein Studium neben dem Beruf ( am Wochenende).
    Die FOM hat verschiedene Standorte, z.B. auch in Köln.

    Ich fahre jeden Tag um sieben hier los und um ca. sechs wieder zurück.

    Jetzt suche ich natürlich für mich die günstigste Variante. Leider gibts
    überall verschiedene Infos. Bin echt überfordert.

    Kennst Du Dich vielleicht aus und kannst mir ein paar hilfreiche Tipps
    geben?

    Gruß Anna

  10. Matze

    Hi,
    also ich seh folgende Möglichkeiten:
    1.) Monatskarte VRS Niederschelden - Köln für 199,90 € (wenn du es für ein Jahr im Abo nimmst dann nur 171,90 €, wird monatlich abgebucht)

    2.) NRW SchönesJahr-Ticket: bei monatlicher Zahlung 210 €, bei jährlicher Zahlung (2400 €) sind das umgerechnet 200 € pro Monat. Gilt in ganz NRW

    3.) Hinfahrt mit Mehrfahrtenticket ab Niederschelden, 32,80 für 4 Fahrten, pro Monat brauchst du so 20 Fahrten, also 5×4-Fahrten-Ticket: 164,00 € und für die Rückfahrt das VRS-Junior-Ticket (gültig für Schüler/Azubis/Studenten, gültig im gesamten VRS-Netz ab 14 Uhr, in den NRW-Ferien ab 9 Uhr, am Wochenende ganztägig) kostet 14,30 €, im Jahres-Abo 12,30 € also gesamt pro Monat dann ca. 176,30 €

    4.) BahnCard 100: 3500 €/Jahr oder monatl. Zahlung 320 €/Monat: gilt in ganz Deutschland, beliebig viele Fahrten, auch im Fernverkehr

    Zusammenfassung:
    1.) VRS-Monats-Karte im Abo: 171,90 €
    Vorteil:
    + Mitnahme von einer erwachsenen Person ab 19 Uhr und am wochenende ganztägig
    - Nachteil: du musst nach Niederschelden mit dem Auto fahren

    2.) NRW Schönes Jahr-Ticket: 200,00 € bzw. 210 € bei monatl. Zahlung
    Vorteile:
    + gilt in ganz NRW auf jeder Strecke (auch auf dem Teil in Rheinland-Pfalz zwischen Niederschelden und Au)
    + Mitnahme einer Person ab 19 Uhr, am wochenende ganztägig

    3.) Niederschelden - Köln: Hinfahrt mit Mehrfahrten-Ticket und Rückfahrt mit VRS Junior-Ticket: ca. 177 €
    Vorteile:
    + wenn du nicht fährst z.B. wenn du Urlaub hast dann zahlst du auch nicht (nur die 12,30 € pro Monat für das Junior-Ticket). Bei 30 Tagen Urlaub im Jahr wären das 6 Mehrfahrten-Tickets die man spart und dadurch 196,80 €)
    Nachteile:
    - etwas kompliziert
    - für das Junior-Ticket brauchst du ne Bescheinigung der FOM das du studierst, wird aber wohl kein Problem sein, dauert aber ca. 3-4 Wochen bis du das Ticket hast
    - kannst niemanden mitnehmen nach 19 Uhr
    - musst bis Niederschelden mit dem Auto fahren

    4.) BahnCard 100: 320 €/Monat
    Vorteil:
    + gilt in Gesamt-Deutschland, auch im Fernverkehr, also wenn du mal irgendwo in den Urlaub fahren willst kannstt du damit auch kostenlos fahren

    Nachteil:
    - teuer

    Bei 1.) 2.) und 4.) gibts glaub ich noch eine gratis BahnCard 25 dazu wenn man das im Abo für ein Jahr nimmt.

    Für weitere Fragen steh ich auch per Mail zur Verfügung, hatte dir deswegen gestern sowieso ne Mail geschickt gehabt.

    Gruß
    Matze

  11. bahncard 100

    Hallo Anna,
    überlege mal, ob dein Arbeitgeber vorsteuerabzugsberechtigt ist und verzichte dann auf den Nettopreis der Bahncard 100 von deinem Bruttogehalt und lasse das Ticket von deinem Arbeitgeber bezahlen. (wg. Dienstreisen). Das wird nicht! als geldwerter Vorteil versteuert! (im Gegensatz zu Dienstwagen)
    Außerdem kannst du in vielen Städten (z.B. Köln!) zusätzlich kostenlos Straßenbahn und Bus fahren, in der DB ein Fahrrad mitnehmen, die DB-Lounge mit einer Begleitung nutzen etc. pp.

  12. Anna

    Hallo,

    also, ich habe jetzt eine gute Lösung gefunden. Da ich nebenbei studiere, kann ich bei der Bahn zu “Studenten-Konditionen” fahren. Jetzt zahl ich im Monat nur 180 Euro für die Penderei zwischen Siegen und Köln. Ich denke, dass das ein akzeptabler Preis ist.

    Danke noch mal für die Bemühungen.

    Gruß Anna

  13. Matze

    Hi,
    wie hast du das denn gemacht? Das ist das für eine Fahrkarte für 180 € für Studenten?

    Gruß
    Matze

  14. Anna

    Also das ist der NRW-Tarif mit Studentenrabatt. Ich denke, dass der Preis wirklich super ist.

  15. Christopher Gerharz

    Preisunterschiede gibt’s auch im VRM. Und zwar geht’s um die Strecke Kottenheim (ein kleines Kaff in der Vordereifel) nach Koblenz.
    Dabei muss man in Andernach (linke Rheinstrecke) umsteigen. Der Abschnitt Kottenheim bis Andernach wird von der trans regio betrieben (noch, bald soll die DB wieder kommen), ab Andernach kann man dann mit einem RE (der übrigens von DB Regio NRW (!) betrieben wird) eine Station weiter nach Koblenz Hbf. fahren.

    An den kleinen Haltestellen der trans regio gibt es keine Fahrkartenautomaten (mal sehen, was sich die Bahn hier ab Ende des Jahres einfallen lässt), man löst die Tickets im Zug. (Diese werden dann im DB-Zug öfers nicht anerkannt, weil unbekannt - ich musste schon mal Andernach - Koblenz nachlösen.)

    In der trans regio kostet die Fahrt von Kottenheim bis Koblenz mit BahnCard-Ermäßigung (im VRM immer 25 %, egal welche Fahrkarte) 4,30 EUR, entspricht Preisstufe 7. Der Nahverkehrsautomat in Koblenz Hbf verkauft einem für die Rückstrecke eine Fahrkarte in PS 8 für 5,20 EUR (wieder mit BahnCard-Ermäßigung). Die Strecke von Andernach bis Koblenz kostet schon 3,15 EUR.

    Übrigens immer sehr ärgerlich, da man OnlineTickets ab Kottenheim nicht lösen kann (”Keine Preisauskunft möglich! Regionaler Betreiber”), es hier aber keinen Automaten gibt. (Und die im Zug kennen nur Verbundtarif) Man zahlt also doppelt: Zunächst Verbund bis Andernach oder Koblenz und ab da dann (in der Eile am Automaten gelöstes) Fernverkehrs-Ticket.
    Auf der Rückfahrt funktioniert’s natürlich - die DB-Automaten können ein Ticket bis Kottenheim verkaufen.
    Dass das OnlineTicket nicht funktioniert ist wohl verständlich, da die trans regio über keine Möglichkeit der Verifizierung bzw. Entwertung verfügt. Aber trotzdem sehr ärgerlich!

    Na ja, bald fährt hier wie gesagt wieder die Bahn (dafür glaube ich bekommt trans regio die Strecke Köln Messe/Deutz bis Koblenz). Somit verpasst man wieder die Anschlüsse, da natürlich nicht aufeinander gewartet wird. (Vor einigen Jahren verpasste man in Andernach, wenn man mit der RB aus Richtung Norden planmäßig ankam, die trans regio um eine (!!!) Minute.)

  16. Sebastian

    Hi Leute.
    Also wem diese Bahnfahrerei wirklich zu teuer ist, sollte sich mal bei mir melden!!! Lohnt sich 100pro! Nur für VRS Kunden!

    g.zwafing@web.de meine email adresse.

    ciaooo

  17. sophia

    hallo aus Bulgarien,
    Dieses Jahr soll ich nach Deutschland faren und brauche ein wenig information uber die Zugplans. Warum es ist so kopliziert? Die Preisen verandern fast jeden Tag.

  18. Max Schneider

    Tarifgrenzen: Bin mal einen Monat vom TGO (Tarifgemeinschaft Ortenau) in den KVV (Karlsruher Verkehrsverbund gependelt, habe mir also zwei Monatskarten besorgt.

    Ich war der Meinung, dass die Tarifgrenze irgendwo über die Schienen geht, man also im einen Moment noch im TGO ist und dann eine Sekunde später im KVV.

    Denkste. Habe mich immer gewundert, dass der selbe Schaffner mich immer zweimal kontrolliert hat und nie beide Monatskarten auf einmal akzeptieren wollte.

    Bis mich einer genau zwischen den zwei Grenzbahnhöfen kontrolliert hat und mich “gnädigerweise” hat nachzahlen lassen. Auf die Frage wie man dieses Problem denn korrekt lösen sollte, kam die Antwort nochmal eine Monatskarte der Bahn zu besorgen (die teurer gewesen ist als jede der beiden Monatskarten).

    Deshalb mein Tipp an die Tarifzonenplaner: IMMER einen Bahnhof an der Tarifgrenze einplanen, der (a) in beiden Tarifverbünden liegt und (b) in dem jeder Regionalzug hält

  19. Max Schneider

    Das gleiche Problem gibt es auch bei internationalen Fahrten.

    Beispiel: Kehl-Strasburg: Nach Kehl kommt man mit allen DB Tarifen (Sparpreise, Dauer Spezial, BaWü-Ticket) sowie Verbundtickets, Streifenkarten etc. Nach Strasburg kommt man mit der französischen Bahn auch wunderbar (TGV aus Paris) Aber für die Lücke Strasburg-Kehl gibt es nichts sinnvolles, jedenfalls falls das Fahrtziel außerhalb des TGO liegt (es gibt einen Europass der in der TGO und der CUS (Strasburger Verkehrsverbund) liegt, nützt aber wenig wenn man mit dem BaWü Ticket oder Sparpreis weiter will als bis zur TGO Tarifgrenze.

    Wäre Strasburg ein französischer UND ein Deutscher Bahnhof wäre alles viel einfacher und entspannter.

    Gleiches gilt für die Strecke zwischen Basel Badischer Bahnhof und Basel SBB.

    Vorbildlich ist es dahingegen in Passau gelöst. Passau ist (tariftechnisch) gleichzeitig ein österreichischer wie auch ein deutscher Bahnhof und man kann mit den Angeboten beider Bahnen bequem nach Passau fahren und dann mit dem Angebot der anderen Bahn weiterfahren. Salzburg ist meines Wissens ähnlich.

  20. Matze

    Ja, Salzburg ist genauso, das konnte ich mit dem Tchibo-Ticket erreichen und zählt laut Bahn-Hotline auch als deutscher Bahnhof.

  21. Zello

    Bahnhofsharing ;-)

  22. Thomas

    In Salzburg gibt es sogar einen Schalter der DB. Da sind die Fahrkarten nach Deutschland in der Regel günstiger als an den anderen Schaltern der ÖBB. Aber man merkt schon einen Unterschied im Service…. da wo die Schlange ist ist ist der DB-Schalter. Bei den österreichischen Kollegen funktioniert es in der Regel reibungsloser.

    Dafür kann man mit der Salzburger S-Bahn bis nach Freilassing und sogar Berchtesgaden fahren.

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