Enlastungszug?
Zwischen Pulheim und Grevenbroich, beides an der Strecke zwischen Köln und Mönchengladbach, wurde am vergangenen Sonntag gebaut. Daher verkehrten die Züge der Linie RE8 zwischen Köln und Pulheim 30 Minuten früher bzw später.
In Köln konnte dann diese schöne Anzeige beobachtet werden:
Hier frage ich mich vor allem, warum der Zug nicht als “großes Ziel” “Pulheim (-Möchengladbach)” oder sogar einfach nur “Mönchengladbach” bekommen hat - schließlich ist die Info, dass er nur bis Pulheim fährt eh schon in der Laufschrift. So finde ich es, speziell fürs Ortsfremde, verwirrend.
Außerdem könnte man sich noch fragen, was ein Enlastungszug ist
Sehr schade fand ich dann, dass zwei alte Dieseltriebwagen (BR 628) anstelle der sonst dort fahrendenden Elektrotriebwagen (”Coladosen”) (BR 425) um die Ecke kamen, da diese durch ihre schlechtere Beschleunigung wesentlich länger brauchen als die anderen Züge.
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Am 10. November 2008 um 21:22 Uhr
Der Zug hat vermutlich als Ziel Pulheim bekommen, da er nur bis Pulheim gefahren ist.
Hätte dort Mönchengladbach gestanden, wäre wieder (hier) die Frage aufgetaucht, warum als Ziel dort Mönchengladbach steht und nicht Pulheim.
Ich finde es schon in Ordnung wenn es so da steht. Besser als in Pulheim zu stehen und nicht nach MG zu kommen.
Am 10. November 2008 um 22:24 Uhr
Also so ist es mir auch schon oft gegangen. Bin froh, dass ich in den meisten Fällen ortskundig war. Aber als Tourist wäre es echt oftmals unmöglich sich zurecht zu finden.
Am 10. November 2008 um 23:39 Uhr
Danke für die Fotoveröffentlichung, ist jetzt mein Desktophintergrund…hach, die heimat
Und Pulheim steht da ganz klar weils viel schöner und runder klingt als mönchengladbach. was für eine frage!
Am 11. November 2008 um 11:20 Uhr
Als Tourist fährt man nicht nach Gladbach.
*duck*
Am 11. November 2008 um 11:29 Uhr
@Chris:
Das wäre hier maximal im positiven Sinne gelandet - mich freut es immer, wenn das “normale” Ziel dransteht.
Am 12. November 2008 um 21:31 Uhr
Wurden die Gleise nach Gladbach nicht schon abgerissen?
Am 13. November 2008 um 15:39 Uhr
Ich muss Fritz hier recht geben. Da wäre auf jeden Fall noch Potenial für die Bahn. Vermutlich steckt die übliche Betriebsblindheit dahinter…
Am 18. November 2008 um 22:33 Uhr
Was für ein spitzfindiger Quatsch - warum glaube ich zu wissen, dass es sich beim Autor um einen schlecht ausgebildeten bzw. eine völlig durchschnittliche Person ohne bedeutende Zukunftschancen handelt?
Am 20. November 2008 um 21:14 Uhr
Die Dieseltriebzüge VT628 (bzw. VT928) sind keineswegs uralt. Sie wurden in den neunziger Jahren gebaut und sind damit erst knapp über 10 Jahre alt. Wenn ich mir dagegen diese stinkenden alten 614 anschaue, die immer noch fahren…
Der VT628 wird zum Beispiel auf einer S-Bahnlinie in München eingesetzt, die noch nicht elektrifiziert ist.
Klar beschleunigen sie nicht so schnell wie ein Elektro!trieb!zug, aber das ist nun mal bei allen Dieselzügen so.