“Lieber ein Geisterzug […] als gar kein Zug.”
So oder so ähnlich war der Kommentar der Burgenlandbahn zu folgendem Vorfall:
“Ein Zug der Burgenlandbahn ist am Montag ohne Lokführer und Reisende quer durch Sachsen-Anhalt gefahren. Der Zug habe sich am Morgen im Bahnhof Merseburg selbst in Bewegung gesetzt und sei führerlos fast 40 Kilometer gefahren, teilte die Deutsche Bahn am Mittwoch in Leipzig mit und bestätigte damit einen Bericht der “Mitteldeutschen Zeitung”. Wenige Kilometer vor Querfurt sei der Zug zum Stehen gekommen.”
Warum der Triebwagen sich selbstständig gemacht hat wird zur Zeit noch untersucht.
Artikel und Video: MDR
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Am 12. Dezember 2008 um 09:19 Uhr
viel interessanter wäre die Antwort auf die Frage, weshalb offensichtlich sämtliche Sicherheitseinrichtungen (Totmanneinrichtung, INDUSI o.ä.) den Zug nicht gestoppt haben - oder waren die gerade in Reparatur?
Am 12. Dezember 2008 um 09:34 Uhr
Soweit ich in diversen Foren gelesen hab, scheinen diese Sicherheitseinrichtungen deaktiviert zu sein, wenn der Triebwagen an einen zweiten angekuppelt ist. Und der Triebwagen ist beim Abkuppeln weggefahren.
Am 12. Dezember 2008 um 11:40 Uhr
Na,
ist dieses Fahrzeugmodell das Nächste, was erstmal wg. Revision aus dem Verkehr gezogen werden muss?
Am 13. Dezember 2008 um 19:46 Uhr
Es war ja schon mal aus dem Verkehr gezogen … wegen defekter Bodenplatten
Am 13. Dezember 2008 um 20:51 Uhr
Na dann wird es sicher auch bald wieder aus dem Verkehr gezogen. Kann ja nicht angehen, dass ein Zug da mal so eben ohne Besatzung durch die Gegend fährt. Allerdings erklärt sich so natürlich auch die Verspätungswelle, kann ja keiner kontrollieren, wann so ein Zug losfährt oder ankommt