“Bitte beachten Sie auch unseren musikalischen Service…”
Zwei zwölfjährigen Schülern war anscheinend die Lautstärke ihrer Handy-Lautsprecher zur “Musik”-Beschallung unschuldiger Fahrgäste zu leise. Den quäkende schrille “Sound” hörte man “leider” einige Reihen weiter nicht mehr. Aber eine Alternative hatten die beiden Schüler schnell gefunden…
…und so kam es, dass in einer Regionalbahn in Bremen die Fahrgäste eine Woche lang mit Musik über die Fahrzeug-Lautsprecher beschallt wurden. Sie waren in den hinteren Führerstand eingedrungen und hatten ihre Handys an die Lautsprecheranlage des Triebwagens angeschlossen. Doch nach einer Woche wurde dieser “umstrittene” Service durch zivile Beamte der Polizei beendet: Einige Fahrgäste beschwerten sich über die “schmerzhafte Lautstärke”. Wahrscheinlich war auch nicht jeder mit der Musikauswahl (Hip Hop) der jungen DJs einverstanden. Die Polizei ermittelt wegen “Hausfriedensbruch” und “unzulässigen Lärms”.
Quelle: Merkur Online
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Am 26. November 2009 um 00:54 Uhr
Musikantenzug…
Ich mag Musik. Wenn ich aber diese Geschichte hier lese, muss ich mal wieder an meine Forderung von damals denken. Es geht mal wieder um jugendlichen Musikkonsum in öffentlichen Verkehrsmitteln….
Am 26. November 2009 um 03:56 Uhr
ich find das eigentlich ziemlich lustig
Am 26. November 2009 um 08:34 Uhr
[…] “Bitte beachten Sie auch unseren musikalischen Service…” » Spaß mit der Deutschen Bahn http://www.bahn-spass.de/2009/.....en-service – view page – cached Zwei zwölfjährigen Schülern war anscheinend die Lautstärke ihrer Handy-Lautsprecher zur Musik-Beschallung unschuldiger Fahrgäste zu leise. Den quäkende schrille Sound hörte … […]
Am 26. November 2009 um 08:54 Uhr
Die sind jeden morgen in den Triebwagen eingebrochen und es hat eine Woche gedauert bis irgendein Seppel von der Bahn mal die Polizei alarmiert hat!??
Ich könnte mir vorstellen in nem Triebwagen kann man noch destruktivere Sachen anstellen als Musik durch die Lautsprecher laufen lassen. Von daher ziemlich unglaublich.
Am 26. November 2009 um 09:49 Uhr
Es soll (kurze) Regionalbahnen geben, bei denen kein Fahrgastbetreuer mehr mitfährt. Und in älteren Zügen sind die Steuerabteile der Triebwagen weilweise noch mit ordinärem 4-Kant zu öffnen - da tuts auch in vielen Fällen ne einfache Zange. Kann also schon sein, dass die Jungs eine Woche als DJs vor einem Publikum spielen durften, ohne, dass ein Bahnmitarbeiter davon Wind bekommen hat
Was man da schlimmes drin machen kann, außer blankem Vandalismus, entzieht sich meiner Kenntnis. Logisch wäre jedoch, dass, solange die Lok nicht auf den Triebwagen umgeschaltet wurde, im rückwärtigen Führerstand kaum etwas an Technik eingeschaltet ist.
Am 26. November 2009 um 09:56 Uhr
Naja, aber wundert sich nicht der Triebwagenführer des Zuges schon beim ersten mal wenn er hört, dass da über den Lautsprecher Musik kommt?
Am 27. November 2009 um 16:38 Uhr
@Newty
Ja, die gibt es, kannst Du desöfteren in Berlin-Brandeburg erleben. Aber auch in normalen REs und RBs siehst du desöfteren die Fahrgastbetreuer selten, aus meiner Sicht desöfteren zu selten.
Am 27. November 2009 um 23:50 Uhr
Bitte, das soll Schule machen, wegen unzulässigem Lärm zu ermitteln
Diesen Lärm (Musik kann man das ja fast nicht mehr nennen), den man jeden Tag in Bus und Bahn ertragen muss –> nervig
Am 28. November 2009 um 12:17 Uhr
Dass die Polizei das erst nach einer Woche beendet hat, ist aber schon komisch, ich meine, wenn das so laut war, muss das doch jeder gewusst haben, und eine Woche ist dafür doch echt lang.
Am 1. Dezember 2009 um 20:52 Uhr
Also ich find es ja eigentlich richtig “nett” dass die da nur die Lautsprecheranlage mißbraucht haben. Aber dass es überhaupt möglich ist, anscheinend doch relativ einfach in den Führerstand zu kommen find ich bedenklich.
Und wenn da jemand unerlaubt einbricht müsste das doch sofort irgendwem auffallen. Ich bin da sehr überrascht dass da erst nach einer Woche eine Reaktion erfolgt - erhöht mein Vertrauen in die Betriebssicherheit der Bahn nicht wirklich.
Am 3. Dezember 2009 um 09:34 Uhr
Hey Leute, die beiden waren 12.
Hätte ich als Kind wahrscheinlich auch gemacht, wenn ich jeden Morgen im gleichen Zug zur Schule fahren müsste, wäre ich auch auf dumme Gedanken gekommen. Immerhin gab es keine Sachbeschädigung. Wenn sie leise Fahrstuhlmusik gespielt hätten, wäre es wahrscheinlich noch ein Jahr weiter gegangen.
Ich finde, dass die leeren Führerstände eine Alarmanlage bekommen sollten, dann können sich die Schaffner nicht mehr verstecken ;-P
Am 7. Dezember 2009 um 10:45 Uhr
Lang, lang ist her:
Als ich vor ca 40 Jahren schon einige Monate in die nächste größere Stadt zum Gymnasium fahren musse, hatten wir immer mittags in einem bereitgestellten Nahverkehrszug aus damals nagelneuen Silberlingen 40 Minuten Wartezeit bis zur Abfahrt. Irgendwann würde uns zu langweilig, und wir wollten die Funktion des “WC-Besetzt” Lichtes erforschen.
Wir hatten noch nicht ganz den Finger in der Schließvorrichtung der Tür, da packte schon eine unbarmherzige Beamtenfaust zu, und zerrte uns in das Diensthäuschen auf dem Bahnsteig. Dazu gab es dann drohend geschwenkte Gehhilfen von Rentnern auf Einkaufstour in die große Stadt.
Trotz dieses rabiaten Abwürgens meines technischen Forscherdranges bin ich dann doch später Ingenieur geworden…
Am 7. Dezember 2009 um 20:31 Uhr
Mein erster Gedanke: Wie um alles in der Welt konnte es eine Woche dauern, bis die Quelle der “schmerzhaften Lautstärke” lokalisiert wurde? Arbeiten dort nur Gehörlose?
Jedenfalls können die froh sein, wenn nur wegen Hausfriedensbruch und Lärm ermittelt wird, und nicht noch die GEMA wegen “öffentlichen Aufführungen” zur Kasse betet.
Am 8. Dezember 2009 um 18:12 Uhr
Das ist ja wirklich sagenhaft, dass so etwas eine Woche lang nicht von den Schaffnern bemerkt wird. Aber ist schon mal echt ne pffifige Idee von den Jungs.
Am 10. Dezember 2009 um 19:29 Uhr
Das ist dann wohl die nächste Stufe. An die “Handy-Musiker” hat man sich ja leider schon gewöhnen müssen.
Am 10. Dezember 2009 um 23:34 Uhr
Wenn jeder der sich an der “Handymusik” stört auch aml den Mund aufmachen würde - gäbe es das Problem gar nicht ….
Am 11. Dezember 2009 um 10:03 Uhr
Die popeligen Handys klingen ja auch wie Knüppel auf’m Kopf. Ghettoblaster hatten dagegen noch Stil, aber damit sieht man heute niemanden mehr rumlaufen.
Am 16. Dezember 2009 um 19:01 Uhr
Was ich hasse ist wenn kleine Kinder sich wie auf dem Speilplatz benehmen und einem die Ohren total zerstören…
Am 2. Februar 2010 um 20:07 Uhr
Einerseits arg, aber andererseits finde ich’s witzig. Was den Herrschaften doch alles einfällt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich zu jenen gehöre, die es hassen, wenn in den Öffentlichen Verkehrsmittel Fahrgäste zu laut Musik hören. Muss ja nicht gleich jeder den Musikgeschmack mitkriegen…
Am 6. Februar 2010 um 21:28 Uhr
ich finde das mal eine geile Idee, wenn es passt zum Musikgeschmack der Mitreisenden
Am 7. März 2010 um 23:00 Uhr
Also danvon habe ich auch noch nie gehört. Aber keine schlechte Idee.
Am 7. März 2010 um 23:05 Uhr
Das ist doch mal eine kreative Idee, kann die Bahn ja weiter fortsetzten