Schwarzfahrer

Hier tauchen die Beiträge all jener auf, die bei uns schwarzfahren und Gastbeiträge veröffentlichen

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Die Mehdorn-Edition

Montag, den 16. Februar 2009

Der satirische Wochenrückblick des NDR - Extra 3 - hat am 12.02.2009 in seiner Sendung die Mehdorn-Edition vorgestellt.
Meiner Meinung nach einer der besten Rückblicke. Ihr findet diesen auf der Seite des NDR.

Außerdem ist dort auch noch die Olympia-Trainings-Einheit der Jugend beim Rauswurf aus den Zügen zu sehen ;)

Viel Spaß beim Ansehen!

Abmahnung vom Tisch

Freitag, den 6. Februar 2009

Die Abmahnung gegen den Blogger Markus Beckedahl von netzpolitik.org ist vom Tisch.
Die DB hat nach einer Antwort des Blogger-Anwalts alle rechtlichen Schritte gegen Markus gestoppt, sieht aber ihre rechtliche Bewertung immer noch als korrekt an.

Spitzelaffäre bei der Bahn - internes Memo ruft Abmahnung hervor

Dienstag, den 3. Februar 2009

In den letzten Wochen bekam nahezu jeder Bundesbürger von der Spitzelaffäre bei der DB mit. Immer öfter hörte man von einem internen Dokument, etliche Medien bezogen sich hierauf.

Der Blogger Markus veröffentlichte auf netzpolitik.org am 31.Januar genau dieses interne Memo über ein Gespräch zwischen DB und Berliner Datenschutz, welches am 28. Oktober 2008 stattgefunden hatte.

Am heutigen Dienstag (03.02.2008) erhielt er per E-Mail eine Abmahnung durch die DB. Er habe hierbei gegen mehrere Paragrafen der verschiedenen Gesetze verstoßen und soll daher eine Unterlassungserklärung unterschreiben. Markus selber scheint sich unsicher zu sein, ob und wie er sich evtl wehren kann - vielleicht kann ihm da einer unserer Leser helfen?

In der Bloggerszene hört man schon jetzt, wenige Stunden nach der Veröffentlichung, einen großen Proteststurm, etliche werfen der DB vor, dass sie mit zweierlei Maß messen würde. Für sich selbst würde sie alle Regeln außer Kraft setzen, aber für alle anderen würden sie fordern, genaustens nach dem Gesetz zu handeln. Wie man dazu steht, ist jedem seine eigene Sache.

Wer allerdings ein wenig nachdenkt und Suchmaschinen mit den passenden Begriffen füllt, wird öfters auf den Streisand-Effekt stoßen und merken, dass sich das Dokument offenbar schneller verbreitet als die DB abmahnen kann.Ein klassischer Fall! Eine Information, die einmal im Internet ist, kommt so schnell da nicht mehr raus. Offenbar hat sich da wer ein Eigentor geschossen…

Bitte, unterstützt Markus und seine Seite netzpolitik.org - wenn euch danach ist ;)

Von Köln nach Düsseldorf geht es nur ohne Ticket?

Sonntag, den 25. Januar 2009

Blogleser Manuel berichtet auf seinem Blog mal wieder über die Schwierigkeiten des Ticketerwerbs.

Dieses Mal traf es die Strecke Köln-Düsseldorf, für die er verzweifelt ein Ticket bekommen wollte.

Zuerst versuchte er auf bahn.de ein Ticket für den IC (mit BahnCard50 für 5,50 €) zu erwerben, doch im Buchungsdialog erhielt er nur die Möglichkeit der Sitzplatzreservierung. Dann versuchte er, den Zugbegleiter auf seiner Fahrt nach Köln zu überzeugen, der ihm dies aber nicht verkaufte. In Köln angekomen, befragte er dann einen Automaten, der ihm ein Ticket für 9,30 € angebot, also wesentlich mehr als 5,50 €. Interessanterweise bekam er nun endlich auch das Ticket für 5,50 € aus dem Automaten…

Warum das Ticket Köln-Düsseldorf mit IC auf bahn.de nicht kaufbar war, weiß ich nicht, zumindest fällt mir spontan keine Begründung ein. Allerdings kann ich den Rest erklären ;)  Die 9,30 € sind die höchste Preisstufe des VRS, des Verkehrsverbundes, der rund im Köln gilt. Diese gelten im sogenannten “großen Grenzverkehr” bis Düsseldorf. Daher wird für den Nahverkehr diese Möglichkeit angeboten. Der IC wird nach dem Standardtarif der DB abgewickelt und kostet eigentlich 11 €, wird aber durch die BahnCard entsprechend auf 5,50 € gemindert.

Ein paar Tage später versuchte Manuel ein ähnliches Ticket, allerdings nicht nur bis Düsseldorf, sondern sogar bis Ratingen Ost (auf der S6 zwischen Düsseldorf und Essen) zu bekommen. Dieses wurde ihm, mit BC50 und IC, auf bahn.de für 5,70 € angeboten und war sogar “kaufbar”.

Warum die DB den Verkauf von Köln nach Düsseldorf für den RE nicht anbietet ist klar - schließlich ist das, wie oben gezeigt, Verbundtarif. Warum allerdings ein IC-Ticket nach Ratingen Ost online geht, nach Düsseldorf aber nicht - da kann man nur raten ;) Weiß es wer von euch?

Das Problem, wenn man Heiratet ist…

Montag, den 4. August 2008

… man hat dann manchmal/meistens einen neuen Nachnamen. So als Frau zumeist und als Mann immer öfter. Und dann kriegt man zB eine neue Kreditkarte, wegen des neuen Namens. Bis hierhin noch kein Problem, stimmt. Aber was passieren kann, wenn man Wochen vor der Hochzeit ein Online-Ticket bei der Deutschen Bahn mit der alten Kreditkarte und dem alten Namen gebucht hat beschreibt unser Leser Uli, der folgenden Beitrag per eMail schickte und mich persönlich in der Annahme bestätigt, dass man nicht Heiraten sollte - es macht alles unnötig kompliziert :)

Ein Beitrag von Uli:

Kurz zur Vorgeschichte: Meine Frau und ich hatten vor, von München nach Berlin mit der Bahn zu fahren. Um ein möglichst günstiges Ticket zu kriegen haben wir bereits Monate vor der Fahrt online eine Karte gekauft. Bei der Ticketart haben wir uns für ein “Online-Ticket” entschieden, weniger weil das ja so toll komfortabel ist - sondern mehr, weil auf eine Fahrkarte per Post inzwischen eine “Versandpauschale” von 3,50 € erhoben wird. Nun hatte meine damals Noch-Freundin das auf ihre Kreditkarte gebucht und wir haben zwischen Buchung und Fahrt geheiratet - inklusive Namensänderung meiner Jetzt-Frau. Daraufhin kriegt man natürlich eine neue Kreditkarte und zerstört klassischerweise die alte. Dabei dachte keiner von uns an das Online-Ticket, was wir vor Wochen mal gebucht hatten.

… in diesem Zug weiterfahren

Bahnfahren mit Einkaufswagen

Donnerstag, den 17. Juli 2008

Blogleser André hat mir vor kurzem folgenden Beitrag geschickt, den ich einfach mal unkommentiert hier einstelle:

Ich hab ja auch schon einiges mit der Bahn erlebt, aber mein letztes Ereignis hat mich absolut sprachlos gemacht.

Zusammen mit einigen Freunden begaben wir uns nach Norddeutschland, genauer gesagt nach Scheessel aufs Hurricane. 5 Tage (An- und Abreisetag mitgerechnet) Festival und Camping.

Dementsprechend ausgerüstet bepackten wir einen umgebauten Einkaufswagen mit Zelten, Bier, Schlafsäcken und was man sonst so braucht. Die Hinfahrt verlief ereignislos, abgesehen davon dass - wohl wegen eines Defekts - kein Fahrradabteil vorhanden war. Aber egal, wir schafften es 4 Personen und den Einkaufswagen in den Einstiegsbereich des IC der 1. Generation zu quetschen:

Einkauswagen im ICE 1


Auf dem Rückweg hatten wir nicht so viel Glück.

Bis Bremen kein Problem - der Metronom war sehr leer, die grosse Abreisewelle fand vor uns statt. Aber dann in Bremen ging der Ärger los. Die Schaffnerin im IC verweigerte uns den Einstieg, mit der Begründung, das Fahrradabteil sei zu voll. Bitten, betteln, streiten - nichts half. Zumindest wurde uns auf unserem Ticket bestätigt, dass uns der Eintritt verwehrt wurde. Dieses hatte nämlich Zugbindung.

Verärgert suchten wir den Servicepunkt am Bremer Hbf auf, erläuterten die Situation und verlangten Klärung. Schliesslich wollten wir ganz gerne nach Hause, zu einem eiskalten Bier und in die Badewanne. Die Servicekraft griff also zum Telefon, rief irgendeinen Vorgesetzten an und verkündete uns dann….

…dass wir Scheisse fressen und sterben sollen. Naja, nicht wörtlich, aber man teilte uns unmissverständlich mit, dass:

1. die Schaffnerin sich vollkommen korrekt verhalten hätte
2. wir mit einem Einkaufswagen ohnehin eine Extrakarte, Reservierung und wer was weiss noch bräuchten, da wir ja nur so viel Gepäck mitnehmen dürften wie wir tragen könnten
3. weiterhin unsere Karte jetzt verfallen wäre, und wir doch bitte eine neue kaufen sollten, sonst wären wir Schwarzfahrer.

Selbst jetzt fehlen mir immer noch die Worte. Es erfüllt mich allerdings mit unheimlicher Erleichterung, dass ich meine Bahncard 50 rechtzeitig gekündigt habe.

Aber zurück nach Bremen: nach einer gemeinsamen Manöverbesprechung beschlossen wir, uns von unserem Transportmittel zu trennen, auch wenn einige Stunden Arbeit + Erinnerungen drinsteckten. Ach ja, liebe Bahn:

WIR HABENS GESCHAFFT, ALLES ZU TRAGEN!

Nur den Einkaufswagen nicht. Den haben wir stattdessen den Bremer Punks gespendet. Vielleicht haben wir Glück, und die fahren damit Bahneigentum kaputt.

Grüsse, André

Chaos-Reise am Freitag

Mittwoch, den 16. Juli 2008

Roar schreibt mir über seine Erlebnisse letzten Freitag. Interessanterweise tauchen die Probleme wegen der aus dem Verkehr gezogenen ICEs da so gut wie garnicht auf. Aber man kann halt nicht alles auf einmal haben:

mit sicherheit nicht die einzige mail heute, aber trotzdem hier meine
geschichte wie ich versucht habe heute, am freitag den 11.7. von
leipzig nach düsseldorf zu kommen:

Naiv wie ich meinem Ticket vertraut hab, hab ich eigentlich geplant um kurz nach 15 Uhr in Düsseldorf anzukommen, nachdem ich in Hannover vom IC aus Leipzig in den ICE nach Düsseldorf umsteigen sollte. Der IC fuhr auch pünktlich los und kam pünktlich in Hannover an.

Kaum ausgestiegen wurde ich von der Durchsage schon informiert, dass nicht mein, sondern der ICE der in Hannover bereits vor einer Stunde abfahren sollte anscheinend 2 Stunden Verspätung hat, weil wieder jemand es für nötig hielt mit seinem Selbstmord den Verkehr lahmzulegen. Mein Zug sollte in 60-70 Minuten kommen. Das nette Bahnhofspersonal hat dann versucht mich einen übermäßig überfüllten IC nach Düsseldorf zu verfrachten, aber da hab ich lieber noch eine halbe Stunde auf den ICE gewartet. Der kam dann auch mit ungefähr 130 Minuten Verspätung. Toll, dachte ich mir, 130 Minuten Verspätung, dafür dass er eine Stunde vor meinem eigentlichen Zug abfahren sollte, bin ich halt etwa eine Stunde später zu Hause als gedacht. Pustekuchen. Nachdem ich im ICE immerhin einen Kaffee aufs Haus bekommen hab, hat die Zugleitung mal beschlossen den Zug nicht bis Köln nach durchfahren zu lassen, sondern heute endet der Zug mal stattdessen in Dortmund. Fahrgäste die weiter als Dortmund wollen und bezahlt haben, sollten sich doch bitte selber kümmern wie sie durch den Ruhrpott kommen.

Als der ICE in Dortmund mit ca 140 Minuten Verspätung ankam sollten wir doch bitte den Bummelbahn-Regional-Express 1 benutzen. Der braucht von Dortmund bis Düsseldorf zwar eine knappe Stunde wofür der ICE 15 Minuten (?) gebraucht hätte aber Bahnkunden können auch das ab. Der RE kam auch, mit nur 10 Minuten Verspätung, aber inzwischen war es schon fast Berufsverkehrzeit. Im RE fuhren also nicht nur die ICE Fahrgäste sondern auch die Pendler. Statt um 15 Uhr kam ich um 17 Uhr in Düsseldorf an, mit dem RE statt meinem ICE. Das einzig gute war, dass der RE mich immerhin fast vor die Haustür gefahren hat.

Lustig war auch, dass das Bahnpersonal sich wohl nicht so ganz einig wurde warum alles daneben lief. Ca 3x wars der Personenunfall, gefühlte 30x die Verzögerungen im Betriebsablauf gefolgt von Signalstörungen und ganze 2x wars ein Notarzteinsatz schuld! Top bahn :)

stellung über einstein geschl Ok

Samstag, den 17. Mai 2008

Verwirrt über den Titel? Dann lest, was mir Aaron per Mail geschrieben hat:

Üblicherweise bekommt ein Bahnkunde bei Beantragung einer Bahncard direkt eine vorläufige Bahncard ausgestellt. Die Plastikkarte folgt dann wenige Wochen später per Post.

Doch was tun, wenn diese nicht kommt? Die Hotline verweist den Kunden an den nächsten Bahnhof, an welchem eine Zweitzusendung veranlasst wird. Zudem wird die vorläufuge Bahncard verlängert - per Stempel und Unterschrift. Der Aufdruck “Keine Verlängerung möglich” wird dabei ganz unbürokratisch ignoriert. Dies führte im Zug zwar zu einigem Stirnrunzeln, aber was soll’s? Hauptsache man kann vergünstigt reisen.

Knapp 2 Wochen später liegt dann ein Brief von der DB im Briefkasten. Üblich ist hier doch eigentlich die Form:

VORNAME NACHNAME
STRASSE
PLZ ORT

In unserem Fall kam der Brief aber so daher:

VORNAME stellung über einstein geschl OkNACHNAME

“Oh weh, hoffentlich steht das nun so nicht auf der Bahncard!” meint nur meine Freundin.

Nun lasse ich mal das Foto sprechen…

Bahncard mit seltsamen Text


PS: Ich finde es auch interessant, dass die Bahncard vom 6.1 bis 27.11 geht. Ich dachte, die wären immer ein Jahr gültig?

Bahnschranken in Bonn - Immer wieder ein Erlebnis

Mittwoch, den 26. März 2008

Die Schranken in Bonn scheinen besonders anfällig für defekte irgendeiner Art zu sein. So gab es im letzten Jahr einige Probleme damit, die dazu führten, dass dort Schrankenwärter eingesetzt werden mussten.

Aber auch dieses Jahr passiert dort wieder was. Ein anonymer Leser schickte mir folgendes Bild zu:

Offene Schranke Bonn


Immerhin nicht ganz so dramatisch wie es aussieht, den der Ablauf war wie folgt:

Der Lokführer blieb vor der Kreuzung stehen, stieg aus, ging ins Schrankenhäuschen, kam kopfschüttelnd wieder raus, stieg ein, hupte kräftig und fuhr langsam in die Kreuzung. 100 m hinter ihm wartete der nächste Zug, ein IC. Bevor dieser Zug die Kreuzung passiert hatte, gingen dann doch die Lichter an und die Schranken zu.

Verwirrende Aufkleber

Montag, den 24. März 2008

Von Rico erhielt ich Anfang März zwei Bilder mit einer Frage dazu. Er schrieb:

Letzte Woche Dienstag (19.02.08) war ich wie jeden morgen mit der Bahn unterwegs. Strecke Frankfurt - Fulda. Dabei werden bei dem 9:26er immer alte Wagons eingesetzt. Besonderheit dabei sind die manuell zu öffnenden Türen, die Tatsache, dass sie nur ein Stockwerk besitzen und das ausgefeilte Klimasystem (kalt, warm). Diese Tatsachen sind auch nicht weiter schlimm, aber was ich dort bei dem Ausstieg gelesen habe fand ich verwirrend:
Dort war eine Notbremse (zumidnest halte ich es für eine solche) zu sehen, und neben dieser ein Schildchen: “Nicht bei TB 0 nicht freischalten”
Kann mir nun irgendjemand erklären, was TB 0 ist?
Also wenn etwas ist würd ich die Notbremse einfach verwenden. Aber was passiert, wenn dann TB 1 oder gar 768.34 gegeben ist? Entgleist der Regionalexpress dann?

Notbremse TB0


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