23. Juni 2009 von clekis
Neulich in Hennef(Sieg) in der S12:
“Sehr geehrte Fahrgäste, wegen Bahnsteig-Neu-Bauarbeiten halten die Züge der S12 und der verlängerten S13 nicht in Blankenberg. Fahrgäste nach Blankenberg steigen bitte in Hennef in den Kleinbus ab der Humperdinkstraße um[…]. Hier noch ein zusätzlicher Hinweis: Die Haltestelle befindet sich nicht am großen Busbahnhof, sondern rechts vom Bahnhof, direkt hinter dem gläsernen Parkhaus. Gehen Sie also bitte rechts raus und dann am Gebäude entlang. Ich wünsche Ihnen allen ein schönes und sonniges Wochenende. Auf Wiedersehen”
15. April 2009 von clekis
Soeben im RIS (Reisenden-Informations-System), also der Abfahrtstafel, von Frankfurt Hbf entdeckt:
- Der ICE 571 von Hamburg-Altona nach Stuttgart Hbf fällt aus. Ein Klick auf die Zugnummer verrät, dass er seit Hannover “im Ausfall” ist.
- Der ICE 2801 ist offenbar die Ersatzleistung für den ausfallenden Zug. Beim Klick auf die Zugnummer kommt:

Nun ist nur noch die Frage: Wofür bedanken die sich?
12. April 2009 von clekis
Das Team wünscht allen Lesern ein frohes Osterfest und eine erfolgreiche Suche der Ostereier 
11. April 2009 von clekis
Neulich im IC zwischen Marburg und Gießen, nachdem der IC sehr stark bremste:
“Meine Damen und Herren, unser Zug bremste eben sehr stark. Wie mein Lokführer mir soeben mitteilte, liefen in dem Bahnhof leider Personen über die Gleise. Daher mussten wir leider so stark bremsen. Wir bitten um Entschuldigung und hoffen, es geht Ihnen allen gut.”
10. April 2009 von clekis
Die DB führt immer mehr “Kiss&Ride”-Zonen ein. Bereits seit mehreren Jahren gibt es in Köln ein - und nun entdeckte ich auch noch eine in Düsseldorf-Benrath.
Ich wette fast, dass es noch mehr von den Zonen gibt, die insgesamt ja auch recht sinnvoll sind, da dadurch ein fester Haltebereich zum Ein- und Aussteigen geschaffen wird.
Immerhin ist unsere DB da um einiges toleranter als die “Herren von der Insel”…
31. März 2009 von Matze
Wie wahrscheinlich jeder aus den Medien mitgekriegt haben dürfte, ist der einzige, der den Vornamen “Bahn-Chef” hat, nämlich Bahn-Chef Mehdorn zurückgetreten.
Kaum wurde der Rücktritt bekannt, und schon gibt es verschiedene Spekulationen, wer denn sein Nachfolger wird.
Die Financial Times Deutschland möchte bei der Suche nach dem Nachfolger helfen und hat eine Stellenanzeige geschaltet:
“Wir sind ein 1994 gegründetes deutsches Eisenbahnunternehmen mit dennoch langer Tradition und rund 237.000 Mitarbeitern, die in rund 150 Ländern tätig sind. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir einen
Bahn-Chef (m/w)“
Unter anderem wird der “zweitverrückteste Job der Welt” geboten und vom Bewerber gefordert, dass er loslassen kann, denn: “Ihr Vorgänger hatte gerne alles unter Kontrolle.”, sowie mit Arbeitnehmervertretern umgehen kann, “Bewährtes Rezept Ihres Vorgängers: Bieten Sie Top-Gewerkschaftern einen Vorstandsposten an.!”
Ebenso sollte man keinen Wert auf seinen Vornamen legen, denn “der lautet künftig nur noch “Bahnchef”.”
Die vollständige Stellenanzeige kann man hier nachlesen: Financial Times Deutschland
24. März 2009 von Matze
In vielen Berufen ist sowas einfach möglich… auf dem Rückweg mal kurz anhalten und Holz am Waltrand einsammeln und mitnehmen für den Ofen zu Hause.
Nicht unmöglich aber doch etwas problematisch ist das, wenn man bei der Bahn arbeitet… und der “Dienstwagen” ein Triebwagen ist.
Ein Triebfahrzeugführer sah an seiner Bahnstrecke einige Waltarbeiter, die Bäume fällten. In seiner Pause informierte er sich, ob die Waldarbeiter was dagegen haben, wenn er nach seiner Schicht etwas Brennholz für zu Hause mitnimmt.
Sein Plan: Auf der letzten Fahrt seiner Schicht gegen Mitternacht einfach kurz anhalten, das Holz einsammeln und weiterfahren, denn bei der letzten Fahrt sind meistens sowieso keine Fahrgäste mehr da. Leider nicht in dieser Nacht: Daher fuhr er erst die Fahrgäste zum Endhaltepunkt, und dann nochmal zurück um das Holz zu holen. Natürlich ohne Licht, damit es nicht auffällt.
Trotzdem fiel es auf. Anwohner beschwerten sich bei der Bahn über den stehenden Triebwagen mit laufendem Motor. Daraufhin zeigt die Bahn den Triebfahrzeugführer wegen Diebstahl einer geringwertigen Sache an, nämlich der verfahrene Diesel im Wert von 12,13 Euro. Bei der Verhandlung am Amtsgericht wurde er allerdings freigesprochen.
Quelle: TZ-Online
3. März 2009 von clekis
Blogleserin Sabine schilderte uns ein Erlebnis vom letzten Wochenende auf der Strecke Berlin-Leipzig, die sie regelmäßig bereist.
Am Freitag hörte sie kurz nach der Abfahrt in Berlin die Standard-Begrüßungsansage gefolgt von der Information, dass dieser Zug nur über ein geschlossenes BordBistro verfügt. Das Personal hierfür kommt aus Süddeutschland und hat in Berlin offenbar nur eine kurze Pause. Zumindest saß es noch im stark verspäteten Gegenzug und konnte daher nicht im BordBistro arbeiten.
In Leipzig angekommen, hatte dann auch noch der ICE Dresden-Frankfurt 120 Minuten Verspätung angezeigt bekommen - ob da das Bistro verloren gegangen ist?
1. März 2009 von clekis
Seit neusten rasen die ICE zwischen Köln und Frankfurt ab Siegburg durch das Siegtal nach Au und von dort über Limburg weiter nach Frankfurt. Dadurch kommt es natürlich zu elendlangen Verspätungen…
Zumindest könnte man dies glauben, wenn man sich diesen Screenshot von der Bauarbeiten-Seite der Bahn ansieht:

Na gut, ok - eigentlich stimmt ja fast alles…man müsste nur die Linie ab Siegburg aus dem Siegtal “nehmen”.
19. Februar 2009 von clekis
Schon desöftern waren verschiedenen Lesern und auch mir widersprüchliche Fahrplan-Informationen zu den Zügen der CNL, also den Nachtzügen aufgefallen. Bei diesen verkehren (in vielen Fällen) die einzelnen Zugnummern unter unterschiedlichen Zugnummern sowie Zielen. Im Verspätungfall passierte es dann öfter, dass die (zusammengekoppelten) Zugteile dann plötzlich unterschiedliche Verspätungen hatten und angeblich somit im Abstand von fünf bis zu 15 Minuten verkehren sollten. Natürlich kann es echt mal sein, dass die Teile einzeln verkehren, doch ist dies (mangels Loks) eher selten der Fall, zumal die Züge desöftern auch komplett gesichtet wurden, auch wenn das ReisendenInformationsSystem etwas anderes behauptete.
Doch den Fall von vor einigen Tagen hatte ich bisher noch nie gesehen:

Die Verspätungen der drei Zugteile sind erstaunlich einheitlich - und es stimmt sogar der Laufweg aller Teile. Interessant ist allerdings, dass der Zugteil nach Amsterdam nicht weiß, wo er halten will. Vielleicht steht der ja noch in Hamburg-Dammtor, weil der Zug zu lang ist für das Gleis 13(a/b) in Hamburg Hbf?
Offenbar hat dort jemand beim Einpflegen der CNL vergessen, dass alle drei Teile aneinander hängen und somit alle auf demselben Gleis stehen… Immerhin noch besser, als wenn dort verschiedene Gleise ständen…