Was machen wir heute? Bahn fahren!

24. Juni 2007 von Lim_Dul

Beim Tagesspiegel gibt es einen nett geschriebenen Bericht über einen Rentner, der einen Ausflug nach Oranienburg mit der Bahn macht:

Zwei ABC-Fahrkarten soll er kaufen. Nun steht er auf dem Bahnhof vor dem Automaten. Das Ding hat etwa zwanzig Knöpfe, aber keinen für ABC. Er liest sogar die Gebrauchsanweisung, hat ja genug Zeit. Aber er versteht sie nicht. Typisch Rentner?

Fäkalientank

23. Juni 2007 von Lim_Dul

Unsere Schweizer Nachbarn haben seltsame Bahnen. So hat Manuel an einem SBB Zug einen Knopf mit der Aufschrift “Fäkalientank” entdeckt und mutigerweise sogar draufgedrückt. Aber es ist - vermutlich auch besser so - nichts aufregendes passiert:

Lediglich zwei kleine Lämpchen leuchten auf, ein “80%”-Lämpchen und ein “100%”-Lämpchen.

Ein Jahr Bahn-Spass. Ein Rückblick und Ausblick

22. Juni 2007 von Lim_Dul
Geburtstagskuchen

Heute wird Bahn-Spass ein ganzes Jahr alt. Um 12:18 Uhr vor einem Jahr gibt der erste Beitrag online: 100 Minuten Verspätung bei einer Fahrt von normal 120 Minuten. Die Entwicklung, die dieses Blog nehmen würde, hätte ich damals nie vermutet. Aber wie ist dieses Blog überhaupt entstanden?

Entstehungsgeschichte

Ich habe zu der Zeit mit zwei Freunden regelmässig einmal die Woche morgens gemeinsam in der Mensa gefrühstückt. Da wir uns sonst seltener als früher sahen, war das ganz nett sich zumindest einmal in der Woche auf jeden Fall zu sehen und sich zu unterhalten. Nun bin ich zu der Zeit schon häufig Bahn gefahren und ein anderer auch. Und ein beliebtes Thema war, was für Pannen es denn die letzte Zeit bei den Bahnfahrten gegeben hatte. Es gab häufig was zu berichten. Und da kam mir die Idee, eigentlich müsste man sowas doch für sich und die Welt festhalten. Gesagt, getan war die Domain registriert und das Blog aufgesetzt.

Das das Blog damals mehr zum festhalten von ein paar Erlebnissen gedacht war, kann man auch daran sehen, dass der zweite Beitrag erst am 9. Juli erschien. Bis zum dritten vergingen dann nur 3 Tage bis zum 12. Juli, während es dann wieder über 10 Tage zum vierten Beitrag waren.

Wachstum

Nun macht Schreiben ohne gelesen zu werden nur halb soviel Spaß. Also machte ich das Blog bekannt in Foren, in denen ich aktiv war. Und schon bald frug mich sara, ob sie den mitschreiben dürfte. Ich sagte ja und sara fing an Artikel wie am Fließband zu produzieren. Das führte dazu, dass von August bis September 2006 jeweils über 50 Beiträge im Monat erschienen sind. Damit kann das Blog zwar selbst als Gruppenblog nicht mit Vielschreibern wie Robert Basic mithalten, aber es war ordentlich.

Gleichzeitig stiegen auch die Userzahlen an. Waren es Anfang August laut awstats nur 100 bis 150 verschiedene Benutzer am Tag, gab es ein Zwischenhoch durch eine Verlinkung von sinn-frei.com auf den Beitrag In 20 Minuten von Berlin HBF zur Allianz Arena in München mit der Bahn. Doch Anfang September hatten sich die Zahlen dann auf ein Niveau von 400 bis 500 eingependelt. Im Dezember war dann ein Schnitt von knapp 1000 Besuchern am Tag erreicht und mittlerweile kratzen die Zahlen an der 2000er Marke. Wobei diese Zahlen auf der Auswertung der Webserver Logs beruhen und damit dort die ganzen Feedreader eingehen (Suchmaschinen-Bots sind allerdings rausgerechnet). Dienste wie blogscout.de weisen eine Zahl aus, die ungefähr nur ein Drittel dieser Zahlen beträgt.

Ausrichtung

Bis jetzt sind die meisten Beiträge der Kategorien Pleiten, Pech und Pannen oder unfreiwillige Komik der Bahn zuzuordnen. Es gibt relativ wenig Beiträge, mit der Bahnpolitik zu tun haben. Wer momentan mehr dazu lesen will, kann dies im Bahnblog tun. Dies liegt hier zum einen an der Ausrichtung des Blogs, immerhin taucht das Wort “Spaß” im Titel aus, aber auch an der Tatsache, dass solche Artikel deutlich aufwendiger sind.

So würde ich gerne was zum Börsengang der Deutschen Bahn schreiben, aber dann sollte der Artikel gehaltvoller sein als “Börsengang führt zu mehr Chaos” oder “Börsengang bringt bestimmt mehr Service”. Das bedingt aber ein Einlesen in die Materie, die nicht ganz einfach ist und das kostet Zeit. Ich will nicht ausschließen, dass so ein Artikel kommt, kann aber nichts garantieren.

Allerdings gibt es mittlerweile einige gehaltvollere Artikel die sich mit der Bahn im Allgemeinen beschäftigen, wie beispielsweise der Artikel
Qual der Ticketwahl - Ein Vergleich der Bahn-Tickets. Davon würde ich gerne mehr in der Art schreiben. Ich bin auch für Themen offen, die nicht gerade so komplex wie der Börsengang sind.

Ausblick

Wie gehts weiter? Ich plane, sofern es meine Freizeit zulässt, das ein oder andere Gimmick zusätzlich anzubieten. Eins ist vor einer Minute online gegangen, die Verspätungsstatistik. Ansonsten bin ich auch hier für Ideen offen.

Danksagung

Neben meinen festen Mitautoren und Mitautorinen muss ich ganz besonders den Lesern und den Einsendern von Beiträgen danken. Viele Beiträge sind aus Hinweisen von Lesern entstanden. Teilweise habe ich auch komplett fertige Beiträge erhalten, die ich nur noch veröffentlichen musste. Und auch alle, die ich gefragt habe, wegen amüsanten Bildern, haben immer freundlich geantwortet. Auch in die Richtung ein großes Danke.

Auch freut es mich, dass hier einige Leute mitlesen, die anscheinend bei der Bahn arbeiten oder gearbeitet haben und mich korrigieren, wenn ich Unsinn erzähle oder auch mal Sachen erklären, die für außenstehende erstmal unverständlich sind.

Mal sehen, wie es hier in einem weiteren Jahr aussieht.

Verspätungsstatistik

22. Juni 2007 von Lim_Dul

Zur Feier des Tages gibt es jetzt ein neues Feature hier auf dem Blog.

Für die Bahnhöfe Bonn, Frankfurt Main und Berlin kann hier nun Verspätungsstatistiken abrufen. Damit lässt sich beispielsweise feststellen, welche Linien besonders pünktlich sind. Zu finden ist diese unter Verspätungsstatistik.

Viel Spaß damit.

Die Sache mit dem Hund & dem Fahrschein.

21. Juni 2007 von sara

Ich fahre werktäglich Bus & U-Bahn in Berlin. Meistens alleine. Manchmal mit Hund. Aber eher selten. So 2 bis 3 mal im Monat eben. Und das auch nur Zirka. Also, sei es wie es ist: Heute fuhr ich mit Hund. Aber ohne Monatsfahrkarte. Leider! Meine Monatsfahrkarte hat sich nämlich heute morgen gedacht, dass ihr das alles viel zu hektisch ist mit mir und dass sie sich lieber ‘nen schönen, freien Tag macht und gemütlich auf dem Schreibtisch liegen bleibt, statt den ihr gewohnten Alltag in den unendlichen Tiefen meiner Handtasche zu verbringen. Was ich gut verstehen kann, ich würde so ziemlich jeden Ort dieser Welt als Aufenthaltsort dem meiner Handtasche vorziehen - aber herrjemine, das tut ja auch eigentlich gar nix zur Sache hier!

… in diesem Zug weiterfahren

Statistiken

21. Juni 2007 von Lim_Dul
Verspätungsstatistik


Kundendialog mit der Deutschen Bahn

21. Juni 2007 von Lim_Dul

Einen sehr lesenswerten Brief an den Kundendialog bei der Deutschen Bahn finder sich bei Gedanken eines Pop-Kultur-Süchtigen.

Die Kurzfassung ist, dass er ein Ticket im T-Systems Travel Center per Kreditkarte bezahlt hat. Dies lässt sich dann an einem DB Automaten ausdrucken. Zumindest wenn der Automat funktioniert. Dummerweise fing der Automat an den Beleg auszudrucken und brach dann ab. Die Zeit reichte nicht für einen zweiten Versuch, da der Zug auch kam.

Und damit find die Odyssey an. Um keinen erhöhten Fahrpreis zu zahlen rief er bei der Hotline an und wurde von Pontius zu Pilatus geschickt, ohne das er eine sinnvolle Auskunft bekam. Es sei denn, man findet Auskünfte der Art

Dort sagte man mir, dass das Ticket wieder freigeschaltet werden würde. Auf meine Frage, was mir das bringen würde, hatte die Dame keine Antwort.

hilfreich wenn man im Zug sitzt.

Und wie Murphy nun mal ist, war dann die Zugbegleiterin nicht von der freundlichen Sorte: … in diesem Zug weiterfahren

Krefeld ist das letzte!

21. Juni 2007 von Lim_Dul

Zumindest haben die Krefelder das Gefühl, dass sie von der Bahn so behandelt werden. So ist am 11. Juni abends wegen eines Blitzeinschlages ein Regionalexpress ausgefallen. Einen Ersatzzug gab es nicht. Was macht man als Bahnkunde in diesem Fall?

Nun, man kann auf die große Anzeigetafel schauen und sich Alternativen überlegen:

eine zentrale große Anzeigetafel im Eingangsbereich fehlt

Na gut, es gibt ja noch andere Anzeigetafeln:

Auf den Anzeigetafeln am Gleis 5 war nichts zu lesen – sie sind schon lange defekt.
(…)
Drei von fünf Anzeigetafeln im Bahnhof funktionieren seit Jahren nicht mehr

Hm, vielleicht sollte man doch besser mal am Service-Point fragen:

Der Servicepoint konnte auch nicht helfen – er wurde gerade wegrationalisiert.

Aber es bleibt ja immer noch die Hoffnung auf eine erhellende Durchsage:

Und die Stimme aus dem Lautsprecher, die die Verspätungen mitteilte, wurde übertönt von einem lauten DB-Zug in Richtung Kleve, der auf Gleis 4 abfahrbereit stand.

Quelle: RP Online

Zugehört XVI - Er spricht nicht!

20. Juni 2007 von sara

Ich habe mich daran gewöhnt. Also, es ist so: Wenn ich mich in einer U-Bahn oder einem Bus in Berlin befinde und es befindet sich ausserdem in jenem Gefährt unter den anwesenden Mitfahren auch nur ein Einziger, der einen mittleren Schuß hat - dann kann man in 110 (von 100) Fällen davon ausgehen, dass derjenige sich zielstrebig neben mich setzt und mich früher oder später in irgendeine seltsame Situation verwickelt. Damit kann ich umgehen. Bleibt mir ja irgendwie auch nix anderes übrig. So auch heute - als nämlich der Fahrkartenautomat am U-Bahnhof Westphalweg das Sprechen verlernt hatte….

… in diesem Zug weiterfahren

Demnächst

20. Juni 2007 von Lim_Dul
Verspätungsstatistik


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