Kleingeld speiender Automat

11. August 2008 von Lim_Dul

Auf dem Blog GayScream gibt es einen Beitrag über einen Fahrkartenautomaten der Verkehrsgesellschaft üstra.

Nach dem Einwurf von 7,50€ in Münzen (Fahrkartenpreis 7,80€) verweigerte der Automat die Annahme von 10 und 20 Cent Münzen und wollte nur noch 2 Euro Münzen. Da die Schreiber jedoch keine solchen Münzen mehr hatten drückten sie Abbruch. Und bekamen ihre 7,50€ zurück - In Münzen nicht größer als 20 Cent. Das ergab dann eine schwere Geldbörse.

Immerhin kann ich mir eine Erklärung vorstellen: Wenn der Automat keine kleinen Münzen mehr nimmt, sind eventuell diese Fächer voll. Und dann spuckt er die bei einer Geldrückgabe als erstes aus. Dennoch, optimal für den Nutzer ist was anderes.

Die Tickets sind zum sofortigen Reiseantritt bereits entwertet

18. Februar 2008 von Lim_Dul

Der Satz “Die Tickets sind zum sofortigen Reiseantritt bereits entwertet” steht an vielen Nahverkehrsautomaten dran. Komfort und Service möchte man denken. Allerdings kann sich das auch ins Gegenteil verkehren, wie Jens erfahren muss.
Wer durch zwei Verkehrsverbünde fährt, hat das Problem, dass er für die Rückfahrt das Ticket eben nicht schon vorher am Heimatautomaten kaufen kann, denn es ist ja bereits entwertet und gilt damit nur für einen bestimmten Zeitraum.

Was war nun das genaue Problem? Nun der Gute wollte von Langerwehe nach Köln und zurück fahren. Nun hat er auch ein VRS-Semesterticket, was ab der Haltestelle Düren gilt. Er braucht also eigentlich nur ein Ticket Langerwehe-Düren. Die beiden Haltestellen liegen im Aachener Verkehrsverbund (AVV). Dort zahlt man 2,70€ für diese Strecke.
Auf dem Rückweg steigt er jedoch in Köln ein. Nun hat er die Wahl in Düren auszusteigen und ein Ticket für 2,70€ zu kaufen oder bereits in Köln ein Ticket Düren-Langerwehe zu erwerben. In Köln kann man jedoch keine AVV-Tickets erwerben, weswegen er ein DB-Ticket erwerben musste. Dieses kostet aber 4€.

Service beim Fahrkartenkauf?

17. Dezember 2007 von Lim_Dul

Wer kennt nicht die Reisezentren der Deutschen Bahn. Meistens lange Schlangen so dass man eine gefühlte Ewigkeit warten muss, bis man drankommt. Und mittlerweile wird man vorher von Automaten Guides abgefangen, die einem den Segen der Automaten näher bringen wollen.

SWB Logo

Interessanterweise geht es auch anders, allerdings nicht bei der Bahn. Ich hab mir ein Monatsticket im Abo beim VRS besorgt und die Zusatzkarte für das Fahrrad. Diese gibt es leider nicht im Abo, so dass ich regelmässig mir eine neue kaufen muss. Von daher musste ich jetzt schon mehrfahr ins Service Center in Bonn um eine Fahrkarte zu kaufen. Die SWB hat ja teilweise nicht den besten Ruf. Im Service Center wurde ich aber eines besseren belehrt. Ich musste bis jetzt nie wirklich warten, das Maximum waren 2 Minuten. Und ich war früh morgens oder kurz vor Feierabend da. Und es waren immer genügend Mitarbeiter da, so dass es man nie wirklich anstehen musste. Ich muss gestehen, ich war fasziniert und bin froh, dass es tatsächlich noch Service gibt!

Terroristengefahr wegen fehlender Zäune bei der Bahn!

12. Dezember 2007 von Lim_Dul

Vor kurzem sind drei Kinder auf einem Bahndamm vom Zug erfasst und getötet worden . Im Gegensatz zu den vielen Selbstmördern, die vor einen Zug springen, war dies mit Sicherheit kein Selbstmord sondern ein Unfall. Bei sowas fragt man sich spätestens danach immer, wie man sowas vermeiden. Zum Beispiel könnte man fragen, wie es zu sowas kommt:

“Das ist bei uns so, dass viele über die Gleise springen, auch Kinder”

Das sorgt beispielsweise nicht dafür, dass die Kinder lernen, dass man sowas nicht macht. Dagegen gibt es Beispielsweise ein gut gemachtes Video von der Bahn.

Und natürlich kann sich auch fragen, warum die Gleise so leicht zugänglich sind. Genau dies tut der Bund Deutscher Kriminalbeamter. Allerdings wird es sehr schnell merkwürdig. Aber ganz von vorne:
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Wie komme ich nach Klein Wanzleben

30. Juni 2007 von Lim_Dul

Diese Frage stellte sich deveels auf dem Yet Another Stupid Blog.

Dabei war die Ausgangsproblemstellung ganz einfach: Buche am Automaten eine Fahrkarte nach Köthen. Dazu tippt man auf der Bildschirmtastatur im Bereich Nahverkehr als ersten Buchstaben das K an.

nicht normal ist, daß nach dem K die Tastatur vom Bildschirm verschwand und man nur noch Klein Wanzleben auswählen konnte.

Einen Tag später immer noch dasgleiche. Die Bahnangestellten waren sehr hilfreich:

“Dann nehmen Sie einen anderen Automaten”.

In der nächsten Woche ging es interessanterweise wieder. Gänzlich absurd wird die Geschichte aber, wenn man erfährt, dass nach Klein Wanzleben garkein Zug fährt. Was diesen Automaten dazu veranlasst hat diesen Ort auszugeben wird vermutlich auf immer ein Rätsel bleiben…

Was machen wir heute? Bahn fahren!

24. Juni 2007 von Lim_Dul

Beim Tagesspiegel gibt es einen nett geschriebenen Bericht über einen Rentner, der einen Ausflug nach Oranienburg mit der Bahn macht:

Zwei ABC-Fahrkarten soll er kaufen. Nun steht er auf dem Bahnhof vor dem Automaten. Das Ding hat etwa zwanzig Knöpfe, aber keinen für ABC. Er liest sogar die Gebrauchsanweisung, hat ja genug Zeit. Aber er versteht sie nicht. Typisch Rentner?

Kundendialog mit der Deutschen Bahn

21. Juni 2007 von Lim_Dul

Einen sehr lesenswerten Brief an den Kundendialog bei der Deutschen Bahn finder sich bei Gedanken eines Pop-Kultur-Süchtigen.

Die Kurzfassung ist, dass er ein Ticket im T-Systems Travel Center per Kreditkarte bezahlt hat. Dies lässt sich dann an einem DB Automaten ausdrucken. Zumindest wenn der Automat funktioniert. Dummerweise fing der Automat an den Beleg auszudrucken und brach dann ab. Die Zeit reichte nicht für einen zweiten Versuch, da der Zug auch kam.

Und damit find die Odyssey an. Um keinen erhöhten Fahrpreis zu zahlen rief er bei der Hotline an und wurde von Pontius zu Pilatus geschickt, ohne das er eine sinnvolle Auskunft bekam. Es sei denn, man findet Auskünfte der Art

Dort sagte man mir, dass das Ticket wieder freigeschaltet werden würde. Auf meine Frage, was mir das bringen würde, hatte die Dame keine Antwort.

hilfreich wenn man im Zug sitzt.

Und wie Murphy nun mal ist, war dann die Zugbegleiterin nicht von der freundlichen Sorte: … in diesem Zug weiterfahren

Zugehört XVI - Er spricht nicht!

20. Juni 2007 von sara

Ich habe mich daran gewöhnt. Also, es ist so: Wenn ich mich in einer U-Bahn oder einem Bus in Berlin befinde und es befindet sich ausserdem in jenem Gefährt unter den anwesenden Mitfahren auch nur ein Einziger, der einen mittleren Schuß hat - dann kann man in 110 (von 100) Fällen davon ausgehen, dass derjenige sich zielstrebig neben mich setzt und mich früher oder später in irgendeine seltsame Situation verwickelt. Damit kann ich umgehen. Bleibt mir ja irgendwie auch nix anderes übrig. So auch heute - als nämlich der Fahrkartenautomat am U-Bahnhof Westphalweg das Sprechen verlernt hatte….

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Automaten statt Personal bei der Bahn - Billiger und besser?

8. Juni 2007 von Lim_Dul

Das seitens der Bahn und der lokalen Verkehrsbetriebe vermehrt auf Ticketverkauf aus dem Automaten und Internet gesetzt wird ist ja nichts neues. Meines erachtens nimmt das teilweise aber - freundlich ausgedrückt - seltsame Züge an.

So gab es Mühlacker Schulungen für interessierte Zuhörer, wie man die Automaten (für den Nahverkehr) benutzt, wie das Mühlacker Tagblatt berichtet. Solche Schulungen müssen ja auch von jemanden geleitet werden. In Mühlacker waren es unter anderem Bahnbeamten, die in den Vorruhestand geschickt wurden, weil ihre Arbeitsplätze durch Automaten überflüssig gemacht wurden. Diese führen nun die Schulungen ehrenamtlich durch. Über dieses Rationalisierungskonzept darf sich nun jeder seine eigene Meinung bilden, auch wenn diese Schulungen nicht von der Bahn organisiert werden.

Nun sollte ja mit den Automaten alles besser werden. Das das nicht ganz geklappt hat, zeigt ja bereits, dass dafür Schulungen angeboten werden. Wenn aber dann die Leute, die die andere schulen sollen, selbst mit den Automaten Probleme haben, verstärkt sich dieser Eindruck:

(…) Mitstreiterin Marliese Sattler, die an „ihrem“ Automaten selbst mit den Tücken des Objekts konfrontiert wird. Etwa bei der Demonstration ihres gut gemeinten Spar-Tipps, bei häufigen Fahrten nach Karlsruhe sich doch ein „City-Quattro-Ticket“ (dt: Viererkarte) zuzulegen. Erst verlangte der Automat die Eingabe von Kennziffern, um dann gänzlich die City-Quattro-Karte zu bestreiken.

Auch verständlich ist es, dass insbesondere Leute, die nicht regelmässig Bahn fahren von der Auswahl überfordert sind:

Davon abgesehen, haben die Helfer des Bus & Bahn-Teams festgestellt, fehlen vielen Bahnkunden die nötigen Infos. Etwa, dass ein 24-Stunden-Ticket günstiger sein kann als eine Hin- und Rückfahrkarte. Oder bei Gruppen ein Baden-Württemberg-Ticket oft billiger kommt als ein Haufen Einzelfahrscheine. „Sich immer informieren, immer rechnen“, hat Brunhilde Fränkle einen durchaus schwäbischen Ratschlag parat. „Es gibt ständig Neuerungen“ ergänzt ihre Mitstreiterin Marliese Sattler

Aber so spart man in doppelter Weise Geld: Weniger Mitarbeiter und Kunden die teurere Tickets als nötig kaufen.

Qual der Ticketwahl - Ein Vergleich der Bahn-Tickets

25. Mai 2007 von Lim_Dul
Ticketwahl



Bei der Bahn hat man ja die Qual der Wahl, über welches Verfahren man ein Ticket kauft. So gibt es Online-Tickets zum ausdrucken oder zuschicken, Automaten, Reisezentren und neuerdings auch das Handy Ticket. Eigentlich sollten die ja alle für die gleiche Leistung gleich viel Kosten, zumindest erwartet man dies. Aber ist dies wirklich so? Und wenn nicht, worin unterscheiden sich einzelnen Tickets voneiander.

Vergleichen wir doch mal nach folgenden Kriterien:

  • Grundpreis (Kostet die reine Strecke gleichviel wie bei den anderen Tickets)
  • Reservierung (Preis der Reservierung bei gleichzeitigem Kauf der Fahrkarte)
  • Für alle Strecken erhältlich (Bezogen auf den Fernverkehr innerhalb von Deutschland)
  • City-Option (Normalerweise ab 100 Kilometern enthalten)
  • Übertragbar (Kann das Ticket nur der Käufer nutzen)
  • Mitnahme von Kindern (Zwischen 6 und 14 Jahren normalerweise kostenlos)
  • Spätestens buchbar (Gehört eigentlich nicht zur Leistung dazu, ist aber ein nicht unwichtiges Kriterium)

… in diesem Zug weiterfahren

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