8. August 2008 von Lim_Dul
Es kommt häufiger vor, dass Züge auf der Rheinstrecke zwischen Koblenz und Köln auf die falsche - rechte - Rheinseite umgeleitet werden und dann in Bonn-Beuel anstelle von Bonn halten.
Was mir nur letztens in so einem Fall wieder aufgefallen ist, die Bahn versucht es zu vermeiden, die Leute auf die Taxis hinzuweisen. So kam im InterCity, der umgeleitet wurde, die Durchsage, dass von Bonn-Beuel aus Busse und die Stadtbahn zum Hauptbahnhof fahren. Die Tickets würden auch dort gelten. Das Wort Taxi wurde nicht erwähnt.
Dennoch gab es einen Menschen am etwas abseits gelegenen Taxistand, der Taixgutscheine für eine Fahrt zum Hauptbahnhof verteilte. Wer also wusste, dass die Bahn in solchen Fällen Taxi-Gutscheine ausgibt, konnte bequem mit dem Taxi zum Hauptbahnhof fahren. Allen anderen mussten sich in die volle Stadtbahn quetschen.
Ob die Tickets dort nun wirklich gegolten haben, halte ich auch für fraglich. Denn normalerweise gelten sie dort nicht oder nur mit Einschränkungen.
4. Juli 2008 von Lim_Dul
Die ICEs können ja auf den Displays in jedem Wagen nicht nur Fussballstände oder Bierstände anzeigen, sondern auch die aktuelle Geschwindigkeit.
Auf der Neubaustrecke Köln-Frankfurt ist das auch durchaus schick anzusehen, wenn da 300 km/h steht. Peinlich wirkt es jedoch, wenn man in einem ICE sitzt, der bereits 15 Minuten Verspätung hat und der zwischen Frankfurt und Bonn am Rhein eine Geschwindigkeit von 109 km/h anzeigt. Inbesondere wenn nebenher eine Bundesstraße verläuft, die augenscheinlich ebenfalls für 100 km/h freigegeben ist.
26. Juni 2008 von clekis
Ein Busfahrer löst sich plötzlich an einer Haltestelle in Luft auf, lässt den Bus aber an. Clekis saß auf dem Platz schräg hinter dem Fahrer und wartet auf die Rückkehr des Fahrers. Als dieser nach 5 Minuten nicht wieder da ist, fährt clekis den Bus gemäß dem Fahrplan immer weiter, mit allen Pausen und pünktlich und so….
Die letzte Runde geht von Marburg zum Bonner Hbf (warum auch immer plötzlich nach Bonn, wenn man vorher immer auf der 7 in Marburg fuhr…). AmHbf ist allerdings (kommend aus Richtung Markt) ein großes Volksfest und die Straßen sind voll. Einer der Fußgänger dort ist ein Busfahrer aus Marburg, derc lekis erkennt. Dieser rennt zu den Stadtwerken in Bonn und informiert diese.Währenddessen fährt clekis weiter zum Hbf und übergebe den Bus dort laut Dienstplan an einen anderen Marburger Kollegen. Clekis verlässt den Bus und geht zum Zug. In dem Moment, wo er in diesen einsteigt, um wieder nach Marburg zu kommen, ruckt es einmal kräftig und … … in diesem Zug weiterfahren
19. Juni 2008 von Lim_Dul
Ich habe hier in Bonn einen Vorteil. Von meiner Wohnung bis zur Bushaltestelle sind es ca. 100 Meter. Eigentlich wunderbar, wenn es da nicht morgens regelmässig ein Problem gäbe.
Durch die geringe Entfernung kann ich eigentlich minutengenau zum Bus gehen. Nur kommt der Bus morgens regelmässig 1 bis 3 Minuten zu früh. Da die Straße mit der Haltestelle eine Einbahnstraße ist, kann der Bus auch nicht nicht warten ohne den Verkehr zu blockieren. Das kommt morgens nicht besonders gut. Er wartet dann zwei Haltestellen weiter um wieder in den Fahrplan zu kommen.
Mittlerweile hab ich mich dran gewöhnt, aber ab und an passiert es dennoch das ich einen Bus von hinten sehe. Fasznierend finde ich nur, dass es regelmässig passiert, dass der Bus zu früh kommt.
30. Mai 2008 von Lim_Dul
Es ereignete sich an einem Donnerstag am frühen Abend, dass ich in Koblenz in den Regionalexpress 5 nach Bonn einstieg. Der fährt normalerweise über Andernach, Bad Breisig, Sinzig, Remagen, Oberwinter, Bonn-Bad Godesberg nach Bonn HBF. Aber diesmal sollte es anders kommen. Zur planmässigen Abfahrtszeit fuhr er nicht los. Neben uns stand ein InterCity der ebenfalls nach Bonn fuhr.
Nach einiger Zeit dann eine Durchsage:
Aufgrund einer Streckensperrung werden wir über die linkerechte Rheinseite umgeleitet. Die Halte zwischen Koblenz und Köln Hauptbahnhof entfallen. Dafür halten wir außerplanmässig in Neuwied, Linz und Bonn-Beuel.
Diese Durchsage wurde noch ein paar mal wiederholt. Mehr Infos gab es nicht. Für mich war es nicht wirklich schlimm, da man von Bonn-Beuel problemlos zum Bonner Hauptbahnhof kommt. Aber die, die zu anderen Stationen wollten, konnten nun sehen, wie sie dahin kommen. Die Strecke zwischen Koblenz und Köln ist ja nicht gerade mit reichlich Rheinbrücken versehen. Und Fähren kosten Geld und Zeit, ganz abgesehen von der Tatsache die ein oder andere eigentlich planmässige Haltestelle von Neuwied oder Linz doch recht weit entfernt ist.
Natürlich könnte man sich nun auf den Standpunkt stellen, dass die Bahn mit dieser Situation einfach überfordert war. Das darf aber eigentlich nicht sein, denn so selten kommt es auf dieser Strecke nicht vor. Ich selbst habe es schon mehrfach erlebt. Die Strecke ist halt mangels Alternativrouten extrem anfällig.
… in diesem Zug weiterfahren
14. Mai 2008 von Lim_Dul
Meine letzten Bahnfahrten waren eigentlich alle recht ereignislos. Meistens sogar pünktlich. Inbesondere auf der Strecke Siegburg/Bonn - Frankfurt schafft die Bahn es regelmässig sogar 5 bis 10 Minuten Verspätungen aufzuholen.
Aber letzten Montag hat die Bahn es mal wieder geschafft. Ich wollte von Frankfurt nach Bonn fahren mit dem ICE 26 den Rhein entlang. Als mir knapp 45 Minuten vorher am Automaten ein Ticket kaufen will muss ich feststellen: “Keine Reservierung möglich”. Das ist meistens ein Hinweis darauf, dass der Zug gut gefüllt ist. Naja, kann man nicht ändern. Also auf zum Frankfurter Hauptbahnhof
Das erste, was ich dort Bahnsteig höre ist:
Der ICE 26 nach Dortmund über … fällt aufgrund eines Triebkopfschadens aus.
Immerhin sollte es einen Ersatzzug geben. Allerdings war dieser Ersatzzug mit 20 Minuten Verspätung angekündigt. Außerdem sollte es sich dabei um einen IC und keinen ICE handeln. Ich persönlich fahre lieber ICE als IC da ich den ICE komfortabler finde. Und bei einem InterCity weiß man auch nie so genau, was für eine Art InterCity es ist. Die Qualität kann bei einigen InterCitys doch sehr niedrig sein. Und insbesondere bei einem Ersatzzug weiß man nicht, wo die Bahn diesen ausgegraben hat.
Mit ca. 25 Minuten Verspätung kam der Ersatzzug dann. Er bestand fast nur aus erste Klasse Wagen, die allerdings für die zweite Klasse freigeben waren. So konnte ich erste Klasse fahren und hatte sogar einen Sitzplatz. Eine Reservierung wäre in dem Zug eh vollkommen nutzlos gewesen, somit hab ich durch die fehlende Reservierung sogar Geld gespart.
Highlight 1 - Die Klimaanlage
… in diesem Zug weiterfahren
3. Mai 2008 von Lim_Dul
In den Regionalbahnen und Regionalexpressen hier in der Gegend werden hin und wieder mal Kundenbefragungen durchgeführt. Dabei wird gefragt, von wo nach wo mit welchem Ticket man reist, obs dienstlich oder privat ist und wie es am Zielort weitergeht.
Eigentlich eine gute Sache. So bekommt die Bahn ein Bild, in welcher Art ihr Angebot genutzt wird. Nur sollte man dann versuchen einen möglichst großen Querschnitt der Reisenden zu bekommen. Ob das aber klappt, indem man die Befragung ausschließlich im Fahrradabteil und der ersten Klasse durchführt wage ich irgendwie zu bezweifeln. Repräsentativ ist was anderes.
Sollte also der RE 5 zwischen Bonn und Köln demnächst zu einem Drittel aus erster Klasse-, zu einem Drittel aus Fahrrad- und einem Drittel aus normalen Abteilen bestehen, so wisst ihr nun woran es liegen wird.
8. April 2008 von eacy
Und warum haben die alle das gleiche Ziel? Für meinen letzten Beitrag wollte ich nochmal kurz die Abfahrtzeiten der Züge im Bonner Bahnhof durchsehen und bekam folgende Ansicht:

Da fahren ja ne Menge Züge nach Passau, einige von Gleis 3, andere wissen es noch nicht.
21. März 2008 von clekis
So, als kleine Beschäftigungstherapie über die Ostertage mal ein kleines Suchspiel. Abgebildet ist die Abfahrtstafel in Siegburg/Bonn am gestrigen Tage. Am Montag (oder Dienstag) stell ich hier “meine” Lösung rein, bis dahin könnt ihr alle gerne Fehler suchen und in den Kommentaren posten. Bei den Zugnummern und Zeiten dürft ihr davon ausgehen, dass diese stimmen.
Viel Spaß beim Suchen.

und zum besseren Rätseln noch in größer: Anzeigetafel Siegburg
19. Dezember 2007 von Lim_Dul
Für die Straßenbahnlinien 61/62 existieren in Bonn Fahrpläne. Nur sind die vor allen Dingen im Berufsverkehr nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind. So stand ich vor kurzem in Bonn-Beuel und wartete auf eine Straßenbahn nach Bonn Innenstadt. Dort fährt nur die Linie 62, keine andere Linie. Somit handelt es sich im folgenden immer um Bahnen der Linie 62.
Ich hatte die erste Straßbahn knapp verpasst, um ca. 1 Minute. Aber die nächste kam schon laut Anzeige in 5 Minuten und dann noch eine in 19 Minuten. Diese Anzeigen sind meistens relativ genau. Zwar ändert sich da teilweise was, aber normalerweise kann man sich gut auf die verlassen.
In Gegenrichtung kam eine Bahn, eine halbe Minute später noch eine Bahn. Die nächste sollte dann in Gegenrichtung in 7 und dann wieder eine in 17 Minuten kommen.
Preisfrage: In welchem Regelmässigen Takt sollten die Bahnen eigentlich fahren?
Die Antwort ist: Alle 10 Minuten sollte eine Bahn in jeder Richtung fahren. Und solche Sachen erlebe ich immer im Berufsverkehr. So kommt es häufig vor, dass am Hauptbahnhof drei Straßenbahnen (2x 61, 1x 62) direkt hintereinander ankommen, obwohl 61 und 62 eigentlich um 5 Minuten versetzt fahren.
Damit lässt sich im Berufsverkehr nicht kalkulieren. Eigentlich sollte beispielsweise die Bahn, die um XX:42 am Beuler Bahnhof ist, ausreichen, um den Zug um :49 zu bekommen. Nur klappt das eher selten, meistens nur dann, wenn man die Bahn erwischt, die eigentlich um :32 am Bahn sein sollte.