Service beim Fahrkartenkauf?

17. Dezember 2007 von Lim_Dul

Wer kennt nicht die Reisezentren der Deutschen Bahn. Meistens lange Schlangen so dass man eine gefühlte Ewigkeit warten muss, bis man drankommt. Und mittlerweile wird man vorher von Automaten Guides abgefangen, die einem den Segen der Automaten näher bringen wollen.

SWB Logo

Interessanterweise geht es auch anders, allerdings nicht bei der Bahn. Ich hab mir ein Monatsticket im Abo beim VRS besorgt und die Zusatzkarte für das Fahrrad. Diese gibt es leider nicht im Abo, so dass ich regelmässig mir eine neue kaufen muss. Von daher musste ich jetzt schon mehrfahr ins Service Center in Bonn um eine Fahrkarte zu kaufen. Die SWB hat ja teilweise nicht den besten Ruf. Im Service Center wurde ich aber eines besseren belehrt. Ich musste bis jetzt nie wirklich warten, das Maximum waren 2 Minuten. Und ich war früh morgens oder kurz vor Feierabend da. Und es waren immer genügend Mitarbeiter da, so dass es man nie wirklich anstehen musste. Ich muss gestehen, ich war fasziniert und bin froh, dass es tatsächlich noch Service gibt!

Moderne Technik ist nicht alles

15. Dezember 2007 von Lim_Dul

Der Bahnhof Köln-Süd hat bereits die tollen, elektronischen Anzeigetafeln. Damit ist er beispielsweise moderner ausgerüstet als der Bonner Hauptbahnhof, wo immer noch die alten mechanischen Anzeigetafeln ihren Dienst tun. Nur durfte ich letzte Woche Freitag nacht feststellen, dass moderne Technik nicht alles ist.

Ich stand gegen kurz vor 2 Uhr nachts auf dem besagten Bahnhof Köln-Süd. Angeschlagen an dieser tollen Anzeigetafel war eine Regionalbahn nach Remagen über Bonn für 02:03 Uhr. So gegen 2 Uhr kam dann eine Durchsage. Dummerweise hat man anscheinend beim modernisieren der Anzeigetafel vergessen die Lautsprecher zu reparieren. Somit war diese Anzeige nicht zu verstehen.

Es wurd 02:05 und kein Zug kam. Damit war klar, dass die Durchsage irgendwas mit Verspätung zu tun gehabt haben musste. Immerhin zeigte die Anzeigetafel weiter brav den Zug an, aber eine Verspätung wurde dort nicht angezeigt. Immer um 02:10 Uhr kam der Zug dann auch.

Interessant war aber, dass laut Anzeigetafel der Zug bis Remagen fahren sollte, laut Zugbeschilderung jedoch nur bis Bonn. Und in Bonn hieß es dann auch: “Endstation, alles aussteigen”.

Fazit: Die Anzeigetafeln sind zwar toll modern - Die Informationen darauf aber veraltet. Andersrum wäre mir lieber.

Lustiges Tarifraten - Die Lösung?

5. Dezember 2007 von Lim_Dul

Nun ist es mal langsam an der Zeit das Rätsel, wie man am günstigsten von A nach B kommt zu lösen. Ich muss gestehen, die wirklich günstigste Lösung kannte ich auch nicht.

Aufgabenstellung war: Von einer beliebigen Bushaltestelle in Bonn nach Köln zum Zülpicher Platz zu fahren. Vorhanden waren ein Monatsticket für den Raum Bonn und eine Bahncard 50.

Folgende Möglichkeiten existieren:

Regioticket Preistufe 4

Kosten: 6,30€
Das ist die simpelste Variante, die auch für alle ohne Monatskarten oder Bahncards nutzbar ist. Das ist quasi der “Standardpreis” des VRS für diese Strecke.

IC-Ticket + Kurzstrecke

Kosten: 5,90€
Die Kosten setzen sich zusammen aus dem InterCity Ticket von Bonn HBF nach Köln HBF mit der Bahncard (4,50€) und der Kurzstrecke von Köln HBF zum Zülpicher Platz (1,40€). Zum Bonner Hauptbahnhof kommt man mit dem Monatsticket. Dies ist auch die Variante die ich gewählt habe. Sie hat den angenehmen Nebeneffekt, dass man InterCity fahren kann und somit schneller ohne Zwischenhalte ankommt.
Warum IC? Nun, ein Ticket nur für den Regionalverkehr kann man nicht buchen, da innerhalb dieses Gebietes der Verbundtarif des VRS gilt.

Regionalverkehr + Kurzstrecke

Kosten: 5,35€
Im vorherigen Absatz schrieb ich noch, dass man ein Ticket für den Regionalverkehr bei der Bahn nicht buchen kann, da der Verbundtarif des VRS gilt. Dies kann man allerdings umgehen, wie clekis verraten hat. Man bucht einfach ein Ticket von Rolandseck aus. Damit ist man außerhalb des Verbundtarifes und kann den Bahncard Rabatt nutzen. Kostenpunkt: 3,95€ Dann kommt noch die Kurzstrecke für 1,40€ hinzu.

AnschlussTicket

3,20€ bis 4,10€
Hier war ich mir überhaupt nicht bewusst, dass es sowas gibt. Aber zur Monatskarte kann man AnschlussTickets erwerben kann. Deren Preis richtet sich dem Preis von der Grenze des Anschlußgebiets bis zum Ziel. Wählt man die linksrheinische Strecke, so sinken die Kosten auf 4,10€ für die Strecke, bei der rechtsrheinischen müssten sie sogar auf 3,20€ sinken, egal ob man über Niederkassel oder Troisdorf fährt.

So genau ist mir aber nicht bewusst, wie sich dieses Anschlussticket berechnet. Denn es gilt von der Grenze aus. Nur gibt es keine exakte Grenze. Entweder die Grenze ist die letzte Haltestelle vor oder nach der Stadtgrenze. Damit das Anschlussticket überhaupt Sinn macht, muss es quasi ab der ersten möglichen Haltstelle nach der Stadtgrenze berechnet werden.

Zusammenfassung

Und da sag einer nochmal Tarife für Bus & Bahn sind simpel und intuitiv. Streicht man übrigens die Monatskarte raus und startet ab Bonner HBF fällt nur die letzte Variante weg, so dass dann die günstige Option ist ein Ticket für eine längere Strecke (ab Rolandseck) zu buchen. Logik ist in meinen Augen was anderes.

Danke an alle die kommentiert haben, ich habe dabei auch einiges neues gelernt

Streikimpressionen

15. November 2007 von aldi

Vorweg: ich beziehe mich nur auf “meine” Bahnstrecke (Köln-Bonn), spreche also keinesfalls für alle.

Ich glaube ich bin noch nie so entspannt mit der Bahn gefahren. Ein Blick in den Notfahrplan gestern und auf die Abfahrtstafel heute sagte mir, dass von beiden Zügen in der Stunde einer ausfällt und der andere normal verkehrt.

Also bin ich etwas später losgegangen, habe die Bahn genommen, die fast leer war. Offensichtlich sind viele direkt auf das Auto umgestiegen. Ich bin ohne Verspätung in Bonn angekommen. Da ich beim letzten Streik auch das Auto genommen habe, weiß ich welches Gedränge heute auf der Autobahn herrschen muss - diesen Spass wollte ich mir heute nicht geben.

Auf dem Rückweg steht mir natürlich wieder nur ein statt zwei Zügen zur Verfügung, aber angesichts der Tatsache, dass der Lokführer streiken, finde ich das durchaus akzeptabel.

Einfach fürsorglich

14. November 2007 von aldi

Gestern in der Buslinie 638 in Bonn. Der Bus fährt (moderat) an, eine ältere Frau bekommt keinen Griff zu fassen und landet der Länge nach zwischen den Sitzreihen. Es finden sich sofort nette Mitreisende, die ihr hochhelfen.

Der Busfahrer hält wenige Meter später an, geht hin und erkundigt sich nach ihrem Wohlbefinden.

Ist eigentlich auch sein Job, aber wenn ich hier schon öfters die Bahn und den ÖPNV kritisiere, dann ist für gute Arbeit auch Lob angesagt. Außerdem ist es eine nette Geschichte, die zeigt, dass nicht alles schlecht ist. :-)

Schranken in Bonn, ein Wunder der Technik?

5. September 2007 von Lim_Dul

Mit den Schranken in Bonn hatte ich schon vor einiger Zeit meinen Spaß, die verhielten sich etwas seltsam und öffneten sich, obwohl der Zug noch nicht durch war.

Nun gibts das andersrum, wie der Generalanzeiger berichtet. Die Schranken sind komplett zu, aber der Zug bekommt keine freie Fahrt. Entweder weil eventuell was im Sensorbereich ist oder weil einfach die Technik versagt. Und es scheint häufiger vorzukommen. Ob sich da eine weitere Schrankengeschichte anbahnt?

Zeitreise mit der Bahn

22. August 2007 von Lim_Dul

Wir haben schonmal über eine Zeitreise mit der Bahn berichtet. Nun gab es ein weiteres Erlebniss, allerdings von anderer Gestalt. Diesmal hat die Bahn es sogar selbt schriftlich festgehalten, im Reiseplan für den IC 2116:

Reiseplan IC 2116



… in diesem Zug weiterfahren

Freundlicher Service bei der SWB

10. August 2007 von Lim_Dul

Vor kurzem hatte ich in Bonn ein Erlebnis, das zeigte, dass es bei SWB Service gibt, auch wenn sonst häufiger mal anderer Ansicht ist.

Am Hauptbahnhof stieg eine junge Frau in den Bus und fragte, ob der Bus auch zu einer bestimmten Straße in Bonn-Duisdorf fährt, bzw. wo sie aussteigen müsste. Dem Busfahrer sagte diese Straße nichts, aber er hat dann die Zentrale angefunkt und nachgefragt, wo die Straße ist und welche Haltestelle da am nächsten und diese Information dann weitergeben

Das sind so kleine Aufmerksamkeiten, die ich als wirklichen Service einstufe und die auch positive in Erinnerung bleiben.

“Die Schlampen von der SWB”

23. Juli 2007 von Lim_Dul

Mit diesem Ausdruck hat der Landrat Kühn sein deutliches Mißfallen über die Zustände der Linie 66 zum Ausdruck gebracht. Der Rhein-Sieg-Kreis trägt den größten Teil der Kosten für die Linie 66, aber die Qualität lässt nach Ansicht des Landrats zu wünschen übrig. So stimmen in Siegburg die Anzeigetafeln häufig nicht, was ich auch schon selbst erleben durfte.
… in diesem Zug weiterfahren

Beschränkt. Beschrankt.

16. Juli 2007 von sara
Bahnschranke Bonn


Aus der wundersamen Welt der Schranken hatten wir es ja mitunter schon. Warum sich aber offenbar all diese seltsamen Bahnschranken in Bonn befinden, weiss wahrscheinlich nur der große Schrankengott alleine? :)

Dieses Schrankenbauwerk wurde gestern von Typ17 am Bahnübergang “Wasserland” in Bonn photographiert und hier aus den Kommentaren gefischt - Danke schön!

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