Küssen & Reiten

10. April 2009 von clekis

Die DB führt immer mehr “Kiss&Ride”-Zonen ein. Bereits seit mehreren Jahren gibt es in Köln ein - und nun entdeckte ich auch noch eine in Düsseldorf-Benrath.

Ich wette fast, dass es noch mehr von den Zonen gibt, die insgesamt ja auch recht sinnvoll sind, da dadurch ein fester Haltebereich zum Ein- und Aussteigen geschaffen wird.

Immerhin ist unsere DB da um einiges toleranter als die “Herren von der Insel”

Von Köln nach Düsseldorf geht es nur ohne Ticket?

25. Januar 2009 von clekis

Blogleser Manuel berichtet auf seinem Blog mal wieder über die Schwierigkeiten des Ticketerwerbs.

Dieses Mal traf es die Strecke Köln-Düsseldorf, für die er verzweifelt ein Ticket bekommen wollte.

Zuerst versuchte er auf bahn.de ein Ticket für den IC (mit BahnCard50 für 5,50 €) zu erwerben, doch im Buchungsdialog erhielt er nur die Möglichkeit der Sitzplatzreservierung. Dann versuchte er, den Zugbegleiter auf seiner Fahrt nach Köln zu überzeugen, der ihm dies aber nicht verkaufte. In Köln angekomen, befragte er dann einen Automaten, der ihm ein Ticket für 9,30 € angebot, also wesentlich mehr als 5,50 €. Interessanterweise bekam er nun endlich auch das Ticket für 5,50 € aus dem Automaten…

Warum das Ticket Köln-Düsseldorf mit IC auf bahn.de nicht kaufbar war, weiß ich nicht, zumindest fällt mir spontan keine Begründung ein. Allerdings kann ich den Rest erklären ;)  Die 9,30 € sind die höchste Preisstufe des VRS, des Verkehrsverbundes, der rund im Köln gilt. Diese gelten im sogenannten “großen Grenzverkehr” bis Düsseldorf. Daher wird für den Nahverkehr diese Möglichkeit angeboten. Der IC wird nach dem Standardtarif der DB abgewickelt und kostet eigentlich 11 €, wird aber durch die BahnCard entsprechend auf 5,50 € gemindert.

Ein paar Tage später versuchte Manuel ein ähnliches Ticket, allerdings nicht nur bis Düsseldorf, sondern sogar bis Ratingen Ost (auf der S6 zwischen Düsseldorf und Essen) zu bekommen. Dieses wurde ihm, mit BC50 und IC, auf bahn.de für 5,70 € angeboten und war sogar “kaufbar”.

Warum die DB den Verkauf von Köln nach Düsseldorf für den RE nicht anbietet ist klar - schließlich ist das, wie oben gezeigt, Verbundtarif. Warum allerdings ein IC-Ticket nach Ratingen Ost online geht, nach Düsseldorf aber nicht - da kann man nur raten ;) Weiß es wer von euch?

Chaos-Reise am Freitag

16. Juli 2008 von Lim_Dul

Roar schreibt mir über seine Erlebnisse letzten Freitag. Interessanterweise tauchen die Probleme wegen der aus dem Verkehr gezogenen ICEs da so gut wie garnicht auf. Aber man kann halt nicht alles auf einmal haben:

mit sicherheit nicht die einzige mail heute, aber trotzdem hier meine
geschichte wie ich versucht habe heute, am freitag den 11.7. von
leipzig nach düsseldorf zu kommen:

Naiv wie ich meinem Ticket vertraut hab, hab ich eigentlich geplant um kurz nach 15 Uhr in Düsseldorf anzukommen, nachdem ich in Hannover vom IC aus Leipzig in den ICE nach Düsseldorf umsteigen sollte. Der IC fuhr auch pünktlich los und kam pünktlich in Hannover an.

Kaum ausgestiegen wurde ich von der Durchsage schon informiert, dass nicht mein, sondern der ICE der in Hannover bereits vor einer Stunde abfahren sollte anscheinend 2 Stunden Verspätung hat, weil wieder jemand es für nötig hielt mit seinem Selbstmord den Verkehr lahmzulegen. Mein Zug sollte in 60-70 Minuten kommen. Das nette Bahnhofspersonal hat dann versucht mich einen übermäßig überfüllten IC nach Düsseldorf zu verfrachten, aber da hab ich lieber noch eine halbe Stunde auf den ICE gewartet. Der kam dann auch mit ungefähr 130 Minuten Verspätung. Toll, dachte ich mir, 130 Minuten Verspätung, dafür dass er eine Stunde vor meinem eigentlichen Zug abfahren sollte, bin ich halt etwa eine Stunde später zu Hause als gedacht. Pustekuchen. Nachdem ich im ICE immerhin einen Kaffee aufs Haus bekommen hab, hat die Zugleitung mal beschlossen den Zug nicht bis Köln nach durchfahren zu lassen, sondern heute endet der Zug mal stattdessen in Dortmund. Fahrgäste die weiter als Dortmund wollen und bezahlt haben, sollten sich doch bitte selber kümmern wie sie durch den Ruhrpott kommen.

Als der ICE in Dortmund mit ca 140 Minuten Verspätung ankam sollten wir doch bitte den Bummelbahn-Regional-Express 1 benutzen. Der braucht von Dortmund bis Düsseldorf zwar eine knappe Stunde wofür der ICE 15 Minuten (?) gebraucht hätte aber Bahnkunden können auch das ab. Der RE kam auch, mit nur 10 Minuten Verspätung, aber inzwischen war es schon fast Berufsverkehrzeit. Im RE fuhren also nicht nur die ICE Fahrgäste sondern auch die Pendler. Statt um 15 Uhr kam ich um 17 Uhr in Düsseldorf an, mit dem RE statt meinem ICE. Das einzig gute war, dass der RE mich immerhin fast vor die Haustür gefahren hat.

Lustig war auch, dass das Bahnpersonal sich wohl nicht so ganz einig wurde warum alles daneben lief. Ca 3x wars der Personenunfall, gefühlte 30x die Verzögerungen im Betriebsablauf gefolgt von Signalstörungen und ganze 2x wars ein Notarzteinsatz schuld! Top bahn :)

Einstweilige Verfügungen in allen Bereichen beantragt

3. Oktober 2007 von Lim_Dul

Laut der Wirtschaftswoche betreffen die beantragten einstweiligen Verfügungen beim Arbeitsgericht Chemnitz alle Bereiche. Das heißt, sowohl Fern-, als auch Nah- und Güterverkehr.

Unklar ist allerdings, ob auch für den Nahverkehr NRW, sowie die S-Bahnen Hamburg und Berlin in Chemnitz Anträge gestellt wurden. Denn bei der Deutschen Bahn existieren unter anderem folgende Töchtergesellschaften:

  • DB Fernverkehr AG (Sitz in Frankfurt): Bundesweiter Fernverkehr
  • DB Regio AG (Sitz in Frankfurt): Bundesweiter Nahverkehr, mit Ausnahme von NRW
  • DB Regio NRW GmbH (Sitz in Düsseldorf?): Nahverkehr in NRW
  • DB Railion AG (Sitz in Duisburg): Bundesweiter Güterverkehr
  • S-Bahn Hamburg GmbH (Sitz in Hamburg): S-Bahn in Hamburg
  • S-Bahn Berlin GmbH (Sitz in Berlin): S-Bahn in Berlin

Bei den bundesweiten Gesellschaften könnte sich Chemnitz zuständig fühlen. Bei den regionalen (Regio NRW, S-Bahn Hamburg/Berlin) ist es aber unwahrscheinlich, dass darüber in Chemnitz entschieden werden kann. Über beantrage einstweilige Verfügungen in Düsseldorf, Hamburg oder Berlin ist bis jetzt aber nichts bekannt. Daher ist damit zu rechnen, dass dort nach aktuellem Wissensstand auf jeden Fall gestreikt werden kann.

Sonderzüge zur Loveparade und Bundesligaspielen

17. August 2007 von Lim_Dul

Die Bahn vermeldet ganz unspektakulär per Pressemitteilung:

DB Regio NRW setzt für Fußball-Fans für die Rückfahrt von Gelsenkirchen Entlastungszug ein
(…)
Es gilt in dem Zug der VRR-Tarif.

Entlastungszüge für Fussballfans im VRR-Gebiet? Gabs da nicht was?
… in diesem Zug weiterfahren

Journalisten und ihr Hintergrundwissen

6. August 2007 von Lim_Dul

Schon letztens, beim Thema VRR vs. Deutsche Bahn hab ich mich wundern dürfen, wie leicht Zusammenhänge in einer Nachrichtenmeldung falsch wiedergeben werden können.

Aber was momentan teilweise im Zusammenhang mit den einstweiligen Verfügungen berichtet wird, ist noch schlimmer. Ich zitiere die Allgemeine Zeitung: … in diesem Zug weiterfahren

Arbeitsgericht Düsseldorft verbietet Streiks im Nahverkehr NRW

1. August 2007 von Lim_Dul

Garnicht lange hat es heute gedauert, der Beginn der Verhandlung war für 14:30 Uhr angesetzt gewesen. Das Arbeitsgericht in Düsseldorf hat dem Antrag der DB Regio NRW GmbH stattgegeben. Damit ist es der GDL untersagt bei der DB Regio NRW GmbH zu streiken. Sollte die Einstweilige Verfügung bis nach dem 6. August bestehen bleiben, bedeutet dies, dass im Nahverkehr NRW nicht gestreikt werden darf. Der Fernverkehr hingegen ist von dieser einstweiligen Verfügung nicht betroffen, darüber wird demnächst irgendwann in Stuttgart entschieden.
… in diesem Zug weiterfahren

Ausgesetzt

17. Juli 2007 von aldi

Dass bei der Bahn und anderen Verkehrsbetrieben nicht alles reibungslos abläuft, das hat der eine oder andere Beitrag hier vage angedeutet. Bahn bedeutet Technik und Technik geht nun mal gerne kaputt. Aber mit ein wenig Mitdenken könnte man wenigstens das Leben der Reisenden im Pannenfall erleichern.

… in diesem Zug weiterfahren

Nach Rauchverbot nun das Alkohol- und warme Speisen-Verbot

11. Juni 2007 von Lim_Dul
Essen und Trinken verboten Schild

In Düsseldorf ist nicht nur das Rauchen in den Fahrzeugen der Rheinbahn und den U-Bahnhöfen untersagt, sondern seit neustem auch Alkohol und warme Speisen, wie RP-Online berichtet.

Interessanterweise wird dieses Verbot sowohl durchgesetzt

Der Versuch, mit einer triefenden Pizza den U-Bahnhof an der Heinrich-Heine-Allee zu betreten, wird im Keim erstickt. Zwei Security-Leute weisen freundlich aber bestimmt darauf hin, dass der Verzehr oberirdisch vonstatten zu gehen habe
(…)
Auch bei Busfahrer Jürgen Burkhardt am Jan-Wellem-Platz ist bereits an der Eingangstür Endstation-mit der heißen Portion Pommes frites in der Hand

als auch von den Fahrgästen angenommen

In der U-Bahn Richtung Oberkassel erntet der Pizzaverzehrende irritierte Blicke der Fahrgäste - die neue Regelung scheint bereits nach nur einem Tag durchaus Fuß in der Bevölkerung gefasst zu haben. „Das ist verboten, das steht doch überall zu lesen“, ruft ein älterer Herr, durchaus etwas verärgert.

Auch wenn ich die Gründe nachvollziehen kann, frage ich mich, ob diese Aktion wirklich nötig ist. Ob jemand betrunken und lallend/pöbelnd mit einer Flasche Bier in der Hand U-Bahn fährt oder betrunken und lallend/pöbelnd ohne Flasche Bier macht nicht wirklich einen Unterschied. Und beim Essen ist die Rheinbahn inkonsequent. Wirklich störend ist da am meisten der Dreck, der entsteht wenn irgendwas tropft oder zu Boden fällt. Und da gibt es zwischen warmen und kalten Speisen keinen so großen Unterschied, wie auch ein Busfahrer in dem Artikel sagt:

Er hätte es sogar gerne gesehen, wenn Essen und Trinken im Bus generell untersagt worden wäre, sagt der Fahrer - wenn etwa Speiseeis auf den Boden tropfe, sei das in der Regel gefährlicher als Pizza oder Pommes.

Und die Gerüche, die von warmen Essen ausgehen, nun, da gibt es weitaus schlimmere Gerüche.

Falsch eingeparkt in Düsseldorf

30. Mai 2007 von Lim_Dul

In Bochum haben schon häufiger Leute eine U-Bahn Haltestelle mit einem Parkhaus verwechselt.
Aber in Düsseldorf können die Leute das auch:

Eine 52-jährige Autofahrerin hat am Dienstag in Düsseldorf die Treppe zur U-Bahn mit der Zufahrt zu einer Tiefgarage verwechselt.

Quelle: Passenderweise koeln.de

Immerhin sind die Treppen in Düsseldorf billiger als in Bochum. In Bochum wurde der Schaden auf 10.000 Euro geschätzt, in Düsseldorf nur auf etwa 1.500 Euro.

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