In Düsseldorf ist nicht nur das Rauchen in den Fahrzeugen der Rheinbahn und den U-Bahnhöfen untersagt, sondern seit neustem auch Alkohol und warme Speisen, wie RP-Online berichtet.
Interessanterweise wird dieses Verbot sowohl durchgesetzt
Der Versuch, mit einer triefenden Pizza den U-Bahnhof an der Heinrich-Heine-Allee zu betreten, wird im Keim erstickt. Zwei Security-Leute weisen freundlich aber bestimmt darauf hin, dass der Verzehr oberirdisch vonstatten zu gehen habe
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Auch bei Busfahrer Jürgen Burkhardt am Jan-Wellem-Platz ist bereits an der Eingangstür Endstation-mit der heißen Portion Pommes frites in der Hand
als auch von den Fahrgästen angenommen
In der U-Bahn Richtung Oberkassel erntet der Pizzaverzehrende irritierte Blicke der Fahrgäste - die neue Regelung scheint bereits nach nur einem Tag durchaus Fuß in der Bevölkerung gefasst zu haben. „Das ist verboten, das steht doch überall zu lesen“, ruft ein älterer Herr, durchaus etwas verärgert.
Auch wenn ich die Gründe nachvollziehen kann, frage ich mich, ob diese Aktion wirklich nötig ist. Ob jemand betrunken und lallend/pöbelnd mit einer Flasche Bier in der Hand U-Bahn fährt oder betrunken und lallend/pöbelnd ohne Flasche Bier macht nicht wirklich einen Unterschied. Und beim Essen ist die Rheinbahn inkonsequent. Wirklich störend ist da am meisten der Dreck, der entsteht wenn irgendwas tropft oder zu Boden fällt. Und da gibt es zwischen warmen und kalten Speisen keinen so großen Unterschied, wie auch ein Busfahrer in dem Artikel sagt:
Er hätte es sogar gerne gesehen, wenn Essen und Trinken im Bus generell untersagt worden wäre, sagt der Fahrer - wenn etwa Speiseeis auf den Boden tropfe, sei das in der Regel gefährlicher als Pizza oder Pommes.
Und die Gerüche, die von warmen Essen ausgehen, nun, da gibt es weitaus schlimmere Gerüche.