31. Januar 2009 von Matze
Heute Abend haben sich die Gewerkschaften mit der Bahn in der vierten Verhandlungsrunde geeinigt. Die Gewerkschaften nehmen das letzte Angebot der Bahn an. Dieses sieht eine Gehaltserhöhung von 2,5% ab Februar 2009 und weitere 2% ab 2010 vor so wie eine Einmalzahlung von 500 Euro. Auch bei den Arbeitszeiten haben sich die Gewerkschaften weiter durchgesetzt. Künftig steht z.B. jedem Mitarbeiter pro Monat ein freies Wochenende zu. Auch die separat verhandelnde GDL hat die Verhandlungen mit der Bahn erfolgreich abgeschlossen.
Somit sind also keine weiteren Streiks mehr zu erwarten. Der Tarifvertrag läuft 18 Monate, also bis Mitte 2010.
26. Januar 2009 von Matze
Es kommt einem vor als wäre es erst gestern gewesen
Aber diese Woche Donnerstag kann es wieder zu Bahn-Streiks kommen.
Die Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Bahn ergaben bisher keine weiteren Fortschritte. Die beiden Gewerkschaften fordern für ihre Mitglieder 10 % mehr Geld und Verbesserungen bei den Arbeitszeiten. Daher haben die beiden großen Gewerkschaften Transnet und GDBA ihre Mitglieder zu Warnstreiks am Donnerstag aufgerufen. Wo und wann gestreikt wird, wird erst am Mittwoch bekannt gegeben.
Die GDL fordert verlangt in den Gesprächen 6,5 % mehr Gehalt, plant aber zur Zeit keine Warnstreiks.
9. März 2008 von Lim_Dul
In dem Konflikt zwischen GDL und Bahn gab es schon viele Durchbrüche zu verkünden. Und jedes mal folgte dann einige Zeit später der nächste Krach und Streit über die Ergebnisse. Aber bei dem an diesem Wochenende erfolgten Durchbruch scheint es nun tatsächlich so zu sein, als wäre der Konflikt beigelegt. Die GDL schreibt:
Nachdem das Unternehmen heute nach rund 5-stündigen Verhandlungen mit der GDL in Berlin erklärt hat, den Lokomotivführertarifvertrag nun ebenfalls zu unterschreiben
(…)
GDL und DB unterzeichneten auch einen Grundlagentarifvertrag, in dem die DB zum einen die Eigenständigkeit des Lokomotivführertarifvertrages anerkennt.
Interessant ist, dass sich die GDL anscheinend in fast allen Punkten hat durchsetzen können. So darf sie für die Lokführer, die in anderen Gesellschaften, wie beispielsweise DB Zeitarbeit, angestellt sind, ebenfalls verhandeln.
Aber ganz zu den Akten legen, sollte man das Thema nicht, den die Laufzeit des Tarifvertrags ist nicht so lang. Er kann mit einer Frist von 3 Monaten, aber frühestens zum 31. Januar 2009, gekündigt werden. Das heißt, in nichtmal einem Jahr kann das ganze Theater von vorne losgehen
9. März 2008 von Lim_Dul
Auf der Pressekonferenz der Bahn hat Mehdorn angekündigt, dass sich Bahn und GDL geeinigt haben. Damit wird morgen nicht gestreit. Dennoch wird morgen mindestens im Fern- und Nahverkehr der Ersatzfahrplan gelten.
Ob damit der Konflikt endgültig beigelegt ist, bleibt allerdings abzuwarten. Zu oft wurden in diesem Konflikt mittlerweile Durchbrüche verkündet und man konnte sich hinterher dennoch nicht einigen.
9. März 2008 von Lim_Dul
Bahn und GDL reden wieder miteinander. Die GDL zeigt sich nach Spiegel-Angaben sogar leicht optimistisch, den Streik doch kurzfristig noch abzuwehren.
Für die Pendler ist das Ergebnis der Verhandlungen aber für den morgigen Montag fast egal. Denn unabhängig vom Ergebnis wird morgen der Ersatzfahrplan gelten. Solche großen Fahrplanänderungen brauchen zuviel Vorlauf, als das die Bahn diese noch rückgängig machen könnte.
Update
Um 16:45 Uhr findet eine Pressekonferenz der Bahn statt, an der wohl auch die GDL-Spitze teilnimmt.
7. März 2008 von Lim_Dul
Mittlerweile sind die Ersatzfahrpläne bei der Bahn online. Falls die Seite mal wieder überlastet ist, habe ich sie teilweise gespiegelt.
Im Zweifellsfall sind aber die auf der Webseite der Bahn aktueller!
Update: Und wenn man seine Kommentare liest, im Bahnblog gabs die auch schon.
5. März 2008 von Lim_Dul
Wie mittlerweile jeder mitbekommen haben dürfte, hat die GDL angekündigt von Montag, den 10. März an, unbefristet den kompletten Nah-, Fern- und Güterverkehr zu bestreiken. In diesem Artikel versuche ich einen Überblick darüber zu geben, wieso nun wieder gestreikt wird, obwohl man sich Ende Januar geeinigt hatte.
Vorneweg, es ist schwer bis fast unmöglich objektive Aussagen zu bekommen. Informationen bekommt man eigentlich nur von der Bahn und der GDL und diese Informationen sind natürlich gefärbt. Keine Seite wird vermutlich lügen, aber genauso wie man ein Glas als halbvoll oder halbleer bezeichnen kann, kann man vieles verschieden darstellen und interpretieren.
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4. März 2008 von Lim_Dul
Die GDL hat ab Montag einen Totalstreik angekündigt.
Total heißt:
- Nahverkehr
- Fernverkehr
- Güterverkehr
- Wird nicht für Verhandlungen unterbrochen
4. März 2008 von Lim_Dul
Gestern war die dritte Runde im Konflikt um den Grundlagentarifvertrag. Und die GDL hat diese Verhandlungen nun abgebrochen und erklärt:
“Die Verhandlungen wurden heute erfolglos abgebrochen.“
(…)
Die DB hat zwar angeboten, die Tarifverhandlungen fortzusetzen. „Auf dieser Rechtsgrundlage macht dies jedoch keinen Sinn“, so Schell.
Die Bahn wiederrum wirft den schwarzen Peter der GDL zu:
Margret Suckale, Personalvorstand der DB AG: „Uns ist unbegreiflich, warum die GDL-Verhandlungsführer die Einigung vom 30. Januar nun nicht mehr unterzeichnen wollen, obwohl die GDL-Gremien diesem Ergebnis schon längst zugestimmt haben. Die GDL muss endlich Wort halten.
Interessant ist dabei, dass die GDL vom Grundlagentarifvertrag redet, die Bahn von der Einigung vom 30. Januar. Wer nun in welcher Form recht hat, bleibt diffus.
Damit rücken Streiks nach dem 7. März ein sehr deutliches Stück näher. Daran lässt die GDL auch kaum einen Zweifel:
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27. Februar 2008 von Lim_Dul
Laut verschiedenen Medienberichten hat die Bahn der GDL einen neuen Entwurf des Grundlagentarifvertrags zugeschickt. Doch aus diesen Entwurf hat die GDL zurückgewiesen, wie beispielsweise die Financial Times Deutschland berichtet. Er soll sich nur in Kleinigkeiten von dem ursprünglichen Entwurf unterscheiden. Das nächste Gespräch zwischen GDL und Bahn ist für Freitag, den 29.2 angesetzt, eventuell gibt es vorher noch ein Sondierungsgespräch.
Allerdings werden die Einigungschancen immer kleiner. So verlangt die Bahn von der GDL im Grundlagentarifvertrag, dass die GDL sich für die Lokführer bei der Gesellschaft DB Zeitarbeit als nicht zuständig erklärt. Und das ist ein gewaltiges Problem für die GDL.
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