“Bitte beachten Sie auch unseren musikalischen Service…”

26. November 2009 von Matze

Zwei zwölfjährigen Schülern war anscheinend die Lautstärke ihrer Handy-Lautsprecher zur “Musik”-Beschallung unschuldiger Fahrgäste zu leise. Den quäkende schrille “Sound” hörte man “leider” einige Reihen weiter nicht mehr. Aber eine Alternative hatten die beiden Schüler schnell gefunden…
…und so kam es, dass in einer Regionalbahn in Bremen die Fahrgäste eine Woche lang mit Musik über die Fahrzeug-Lautsprecher beschallt wurden. Sie waren in den hinteren Führerstand eingedrungen und hatten ihre Handys an die Lautsprecheranlage des Triebwagens angeschlossen. Doch nach einer Woche wurde dieser “umstrittene” Service durch zivile Beamte der Polizei beendet: Einige Fahrgäste beschwerten sich über die “schmerzhafte Lautstärke”. Wahrscheinlich war auch nicht jeder mit der Musikauswahl (Hip Hop) der jungen DJs einverstanden. Die Polizei ermittelt wegen “Hausfriedensbruch” und “unzulässigen Lärms”.

Quelle: Merkur Online

Halt verpasst? Einfach aus dem Zug gesprungen!

25. Dezember 2007 von Lim_Dul

Gottseidank glücklich ist dieses Erlebnis ausgegangen. Eine Schülerin hat in einem fahrenden Zug die Türsicherung gelöst und ist aus dem Zug gesprungen. Sie überlebte und wurde nur leicht verletzt.

Interessant ist jedoch, was dazu in der Netzzeitung steht.

Schilderung der Bundespolizei:

Das Mädchen hatte den Angaben zufolge in einer Regionalbahn von Nürnberg nach Ansbach am Freitag eine Mitreisende angesprochen, ob der Zug in Oberasbach halte. Als das Kind hörte, dass es bis Ansbach keinen Stopp geben werde, ging es Richtung Tür. Kurz darauf hörte die Reisende den Warnton der Türsicherung. Sie schaute sofort nach, konnte aber den Sprung des Mädchens nicht mehr verhindern.

Schilderung der Polizeiinspektion

Ein Beamter der Polizeiinspektion Zirndorf sagte zu dem Vorfall, seines Wissens habe der Zug in Oberasbach gehalten und sei eben erst wieder angefahren, als das Mädchen bei geringer Geschwindigkeit herausgesprungen sei. Das Kind habe den Halt in Oberasbach verpasst gehabt.

Wie soll man als normaler Mensch rausbekommen, welcher Zug wo hält, wenn sich nichmal die Polizei einig ist…

Terroristengefahr wegen fehlender Zäune bei der Bahn!

12. Dezember 2007 von Lim_Dul

Vor kurzem sind drei Kinder auf einem Bahndamm vom Zug erfasst und getötet worden . Im Gegensatz zu den vielen Selbstmördern, die vor einen Zug springen, war dies mit Sicherheit kein Selbstmord sondern ein Unfall. Bei sowas fragt man sich spätestens danach immer, wie man sowas vermeiden. Zum Beispiel könnte man fragen, wie es zu sowas kommt:

“Das ist bei uns so, dass viele über die Gleise springen, auch Kinder”

Das sorgt beispielsweise nicht dafür, dass die Kinder lernen, dass man sowas nicht macht. Dagegen gibt es Beispielsweise ein gut gemachtes Video von der Bahn.

Und natürlich kann sich auch fragen, warum die Gleise so leicht zugänglich sind. Genau dies tut der Bund Deutscher Kriminalbeamter. Allerdings wird es sehr schnell merkwürdig. Aber ganz von vorne:
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Rauchverbot in den Bahnhöfen - Funktionierts?

1. November 2007 von Lim_Dul
Rauchen verboten

Mittlerweile ist es ca. 2 Monate her, dass das Rauchverbot in Kraft ist. In den Zügen wird es generell eingehalten, auch wenn der ein oder andere Raucher mal aufs stille Örtchen verschwindet. Aber auf den Bahnhöfen?

Raucherbereich

Es darf ja auf allen Bahnhöfen nicht mehr gerraucht werden, außer in den ausgewiesenen Raucherbereichen. Nun haben vor allen Dingen die kleinen Bahnhöfe keine Raucherbereiche. Und noch weniger haben diese kleinen Bahnhöfe irgendwelches Personal. Also wird dort munter weitergequalmt. Ob aus Unwissenheit oder aus bewusster Ignoranz weiß ich nicht. Und die Raucher auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen, tut auch keiner, mich eingeschlossen. Man stellt sich lieber einfach was weiter weg. Die reichhaltigen kaum vorhandenen Hinweisschilder tun nicht gerade dabei helfen, dass Rauchverbot in die Köpfe zu rufen.

Und auch Eldersign kommt bereits vor einem Monat zu einem ähnlichen Ergebnis. Insbesondere, wenn man dies liest, ist klar, dass so die Umsetzung in den Bahnhöfen gescheitert ist:

Den letzten Beweis, dass das Rauchverbot auf Bahnhöfen faktisch gescheitert ist, lieferte die Gruppe Gewaltbereiter*, die heute den Zeitzer Bahnhof unsicher machten und dabei fleißig zuqualmten. Denn ob ihres ordnungswidrigen Verhaltens die Polizei zu rufen konnte man sich sparen, es handelte sich hier nämlich selbst um von mir gerne als “Grüne Schildkröten” bezeichnete Beamte der Bereitschaftspolizei.

*) mit “gewaltbereit” ist natürlich nicht gemeint, das die Bereitschaftspolizei irgend etwa illegales vorhat. Ich gehe aber davon aus, das man Körperpanzer, Schutzhelm mit Visier, Schlagstock und Schusswaffe nicht trägt, weil es dem neuesten Modetrend entspricht.

In der U-Bahn in Siegburg geparkt

7. August 2007 von Lim_Dul

Anscheinend kommt es in NRW häufiger vor, dass Autofahrer eine U-Bahn Haltestelle mit einer Tiefgarageneinfahrt verwechseln. So ist es in Düsseldorf passiert und gleich zweimal in Bochum.

Und nun das:

U-Bahn Siegburg Auto



Quelle Polizei Rhein Sieg

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In Berlin aus dem Zug gefallen - 2x innerhalb von 2 Tagen

4. Juni 2007 von Lim_Dul

Zufälle gibt es, da ist man sich eigentlich sicher, dass kein Zusammenhang besteht und doch wirken sie befremdlich als müsste es einen Zusammenhang geben.

So ist in Berlin ein Lokführer in der Nacht auf den 1.6 bei ca. 120km/h aus dem Zug gestürzt. Ursache ist noch unklar. Immerhin kommt der Zug bei so einem Vorfall automatisch zum halten, da der Lokführer alle 30 Sekunden signalisieren muss, dass er noch da und wach ist.

Aber nur knapp 2 Tage später, am Nachmittag des 2.6, ist jemand während der Fahrt aus dem Toilettenfenster eines Zuges gestürzt. Auch hier ist die Ursache noch unklar.

In beiden Fällen handelte es sich bei dem Zug um einen EuroCity.

Bahnhofspersonal überflüssig?

23. April 2007 von Lim_Dul

Auf Hildis privates Weblog habe ich einen interessanten Artikel gefunden, der ein Argument liefert, warum Bahnhofspersonal auf Bahnhöfen nicht überflüssig ist.

Ein betrunkener Mann pöbelte in der Bahn andere Fahrgäste an. Einer der Fahrgäste hatte dies dem Bahnhofspersonal gemeldet, insbesondere da die besagte Person ein Messer bei sich führte.
Kurze Zeit später kam dann die Polizei und die Bahnhofssicherheit und forderten den Mann auf auszusteigen.

Dieser sah das aber garnicht ein, sondern kam die besonders glorreiche Idee eine Geiselnahme anzukündigen:

Was der Mann dann tat, führte nicht direkt zu Deeskalation: Er wendete sich der Gruppe Leute zu, die hinter dem Ausgang waren und somit zwischen ihm und der Tür (wo auch die Polizei war) saßen. Und rief: “Ich nehme Geiseln! Willst Du meine Geisel sein?”

Er machte dann etwas unangehme Erfahrung mit Pfefferspray und dem Boden des Zuges. Und das Fazit, was Hildi zieht ist:

In Berlin hat bestimmt jeder fünfte einen Knall. Aber 99% von denen sind absolut ungefährlich und harmlos. Wer rumpöbelt muss damit rechnen an einen der anderen Beknackten zu geraten und ein blaues Auge zu bekommen. Das ist eine Sache. Dann ein Messer bei der nächsten Gelegenheit zu ziehen ist eine unglaublich schlechte Idee. Rückt die Polizei dann an, ist es einge gute Idee, die Aktion einfach mal abzublasen und sich in Ruhe mit den Schutzleuten zu unterhalten. Die schlechteste Idee ist, anzukündigen auch noch Geiseln nehmen zu wollen. Darauf reagieren die Polizisten hier in Berlin offenbar sehr unentspannt.

Die ganze Sache funktionierte so reibungslos, weil es auf dem Bahnsteig sofort einen Ansprechpartner gab, der sofort unauffällig aber zielgerichtet handelte, weil die Mitfahrer im Zug die Ruhe bewahrten und auf das Eintreffen der Polizei warteten, ohne sich etwas anmerken zu lassen und weil die Polizei sehr koordiniert und unglaublich professionell arbeitete.

Tja, und die Frage ist nun, was ist, wenn es keine Ansprechpartner mehr gibt?

Wochenendticket - nie wieder Samstags

18. November 2006 von Lim_Dul

Basierend auf dem Bericht über das Chaos in Bonn am 7.11. habe ich mich an eine mittlerweile ca. 5 Jahre zurückliegende Bahnfahrt erinnert. Dort bin ich zusammen mit zwei anderen Personen quer durch Deutschland gefahren mit dem Wochenendticket. Damit kann man ja nur den Nahverkehr nutzen und nicht den Fernverkehr. Dummerweise war es Samstags und damit fahren auch viele Fussballfans unterwegs. Und in Essen nahm das Unglück seinen Lauf… … in diesem Zug weiterfahren

Großkorbetha - Es fährt ein Zug nach Nirgendwo

10. November 2006 von Lim_Dul

Dieser Text von Christian von Aster ist klasse zu lesen. Es handelt sich um eine “normale” Bahnfahrt von Leipzig nach Berlin. Und dabei geht so einige schief. Ausschnitte:

Zeitplantechnisch sicher nicht das Optimum, aber dafür wird der Zug, wie uns die Stimme des Schaffners aus den Lautsprechern hallend versichert, zumindest nicht davor oder dahinter, sondern am Bahnsteig zum Halten kommen, wo uns überdies noch ein kleiner Polizeieinsatz den Aufenthalt versüßen soll.
Meine Mutmaßung, dass irgendjemand wahrscheinlich den Zugführer gelyncht hat, wird im Inneren des Speisewagens für durchaus möglich erachtet.

Und:

Und während die Bahn dieses Prachtergebnis noch auf 100 Minuten ausweitet, eilt besagter Rodeoclown beim folgenden Zwischenhalt aufgeregt durch den Wagen und ruft verzweifelt: „Steigen Sie bitte nicht aus, wir wechseln bloß den Zugführer!“
Also noch einer gelyncht.

Polizeieinsatz

14. Oktober 2006 von Lim_Dul

Letzte Freitag reiste ich mal wieder von Bonn nach Frankfurt. Ohne Umsteigen, so dass ich die Fahrt entspannt angehen konnte. Das Schlimmste was mir passieren konnte, war, dass ich in Frankfurt eine S-Bahn später nehmen muss. … in diesem Zug weiterfahren