BordBistro hat leider Verspätung

3. März 2009 von clekis

Blogleserin Sabine schilderte uns ein Erlebnis vom letzten Wochenende auf der Strecke Berlin-Leipzig, die sie regelmäßig bereist.

Am Freitag hörte sie kurz nach der Abfahrt in Berlin die Standard-Begrüßungsansage gefolgt von der Information, dass dieser Zug nur über ein geschlossenes BordBistro verfügt. Das Personal hierfür kommt aus Süddeutschland und hat in Berlin offenbar nur eine kurze Pause. Zumindest saß es noch im stark verspäteten Gegenzug und konnte daher nicht im BordBistro arbeiten.

In Leipzig angekommen, hatte dann auch noch der ICE Dresden-Frankfurt 120 Minuten Verspätung angezeigt bekommen - ob da das Bistro verloren gegangen ist?

Verwirrung über eine Baustelle

26. Januar 2009 von clekis

Am nun vergangenen Wochenende fanden in Porz(Rhein) Bauarbeiten statt. Dadurch wurde die S12 zwischen Porz-Wahn und Trimbornstraße ohen Halt über den Flughafen geschickt, der RE9 und die RB27, die sonst ebenfalls diese Strecke fuhren, wurden über parallele Strecken geschickt. Doch in dieser Erzählung beschränken wir uns mal nur auf den RE9, der normalerweise von Gießen oder Siegen aus über Köln nach Aachen fährt.

Durch die Umleitung sollte dieser in Köln eine Stadtrundfahrt einlegen (Für Ortskundige: Ob Troisdorf über die Güterstrecke nach Gremberg und dann über die Südbrücke und Köln Süd zum Hbf) und dann in Köln Messe/Deutz enden. Hierfür wurde die Fahrzeit entsprechend verlängert. Der Abschnitt Köln-Aachen wurde wohl von Ersatzgarnituren befahren.

Genauere Informationen hierzu fand man, wie es sich gehört, auf http://bauarbeiten.bahn.de, aber nicht an den Stationen (zumindest nicht an de “getesteten”). Aber so sind es die Bahnpendler ja gewöhnt. Fies wird es dann nur, wenn man als Reisender weiß, dass es die Baustelle gibt und sich in Gießen über die Anzeige und Ansage “RE9 nach Aachen Hbf” wundert und dann mitbekommt, wie ein Reisender das Servicepersonal anspricht. “Nein, der Zug fahre ohne Umsteigen durch, sie müsse sich keine Sorge machen” heißt es zu der alten Dame, die offenbar durch ihre Verwandtschaft gewarnt worden war. Die Dame wird ihren Spaß in Köln gehabt haben, zumal alle Züge von und nach Köln durch die Baustelle nochmal etwa zehn Minuten mehr brauchten als das, was sie eh schon an Verlängerung bekommen hatten…

Schade, dass es nicht mal möglich ist, am gesamten Laufweg die Information auszugeben, dass der Zug in Köln Messe/Deutz endet. Ein Aushang oder eine Information an alle betroffenen Mitarbeiter hätte gereicht. Bei der Anzeige der Zuglaufdaten im Display fehlte sicher auchdem Eintragenden nur die Information, dass der Zug unter der normalen Zugnummer fährt - aber nicht auf der ganzen Strecke. Aber eigentlich sind wir genau das ja gewöhnt - und ob wir es besser könnten?

Lange Reise

15. Dezember 2008 von clekis

Vor einigen Tagen schilderte Johannes uns seine Heimreise von Hamburg nach Moers. Nachfolgend sein “Tagebuch” der Reise - mehr gibt es dazu nicht zu sagen:

“16:15 Uhr: Mein Kollege wünscht mir einen schönen Feierabend. Danke :)

16:46 Uhr: Der Zug fährt ein und ich steige ein. Die Fahrt geht los

17:05 Uhr: Mit 5-minütiger Verspätung verlassen wir Hamburg-Harburg

17:10 Uhr: Vollbremsung. „Auf Grund von Personen im Gleis wird sich unsere Weiterfahrt um unbestimmte Zeit verzögern.”

17:35 Uhr: Es gibt gratis Heiß- und Kaltgetränke als Entschädigung. Wow.

17:43 Uhr: „Ist hier jemand von der Landes- oder Bundespolizei im Zug? Bitte in Wagen 9 Beim Zugchef melden.”

17:49 Uhr: Feuerwehrmänner wandern an meinem Fenster vorbei.

18:02 Uhr: „Wir werden den Zug in 10 Minuten um 30 Meter nach vorne fahren und dann wieder stehen bleiben. Wir werden Sie informieren wenn es wieder richtig weiter geht.”

18:07 Uhr: Wir sind 2 Meter weiter gerollt.

18:10 Uhr: Wieder huschen Feuerwehrmänner an meinem Fenster vorbei. Dieses mal mit Taschenlampen das Gleis entlangleuchtend.

18:21 Uhr: Nichts Neues.

18:25 Uhr: Ich habe mein Gratis Wasser in Anspruch genommen.

18:36 Uhr: Immer noch nichts Neues.

18:42 Uhr: Zwei Männer mit Warnweste und eine Frau ohne laufen durch den Zug.

18:46 Uhr: Draußen wandert wieder jemand lang

18:54 Uhr: „Polizei und Notärzte haben ihren Einsatz beendet. Wir werden die Fahrt in ca. 15 Minuten fortsetzen.”

19:14 Uhr: Wir stehen noch.

19:19 Uhr: „Der Ersatzlokführer ist eingetroffen und wir fahren jeden Moment weiter!”

19:25 Uhr: Wir fahren!

19:27 Uhr: …und stehen wieder.

19:30 Uhr: …und fahren wieder! „Wir haben eine Verspätung von 2,5 Stunden.”

Ca. 21 Uhr: Kurz vor Osnabrück Hbf. „Dieser Zug endet hier auf Grund von Personalmangel. Ihre nächste Reisemöglichkeit Richtung Köln ist der ICE[…] um 22:41! Sie dürfen noch gerne 5 Minuten hier im Zug verweilen.” Wir stiegen alle aus und fluteten den Bahnhof Osnabrück bzw. den Service Point der Bahn. Die Snackverkäuferin schloss eilig ihren Laden zu. Wir haben unsere Weiterfahrt nun selbst geplant….

21:50 Uhr: Wir bekamen einen verspäteten IC. Dieser wurde uns jedoch nicht als Reisemöglichkeit durchgesagt. Wir hätten also theoretisch noch eine Stunde länger warten müssen.

22:56 Uhr: Dortmund erreicht.

23:35 Uhr: Endlich in Duisburg angekommen! Ein Taxi bestellt.

23:55 Uhr: Taxi kam dann auch endlich und brachte mich nach Moers.

0:10 Uhr: Zu Hause.

0:11 Uhr: Vermutlich eingeschlafen.

Meine planmäßige Ankunft war übrigens 20:12…”

Zugehört XXV

15. Dezember 2008 von clekis

Am 09.12. in der S-Bahn-Linie 1 von Hanover gehört:
“Wir haben uns eine solche Mühe gegeben, unsere 7 min Verspätung rauszufahren. Aber aufgrund einer Signalstörung stehen wir jetzt wieder hier rum. Wir bitten um Entschuldigung.”
(Dank an SEW)

Kabelklau

11. Oktober 2008 von clekis

Am vergangenen Freitag gab es in Frankfurt-Galluswarte einen (versuchten) Kabelklau.

Hierdurch verspäteten sich alle Züge der Strecke Kassel-Gießen-Frankfurt sowie die S3-S6.

Die DB schrieb in der Pressemeldung es sei ein versuchter Kabeldiebstahl gewesen.

Wie kann dieser soviel Schaden anrichten, dass den gesamten Tag die Züge dort nur eingeschränkt verkehren? War das Kabel schon draußen und man fand den Täter sofort? Wieso muss dann die Bundespolizei groß ermitteln? Fragen über Fragen…. Wer weiß mehr?

Kann ja mal passieren…

14. September 2008 von Matze

Stell euch vor, ihr steht am Bahnhof und wartet auf euren ICE.
Die Lautsprecherdurchsage ertönt: “Meine Damen und Herren, auf Gleis 1 fährt ein. Intercity-Express von Berlin nach Köln Hbf über Hannover Hbf, Hamm Hbf…”
Der ICE fährt in den Bahnhof rein, ihr steht von eurer Bank auf und nehmt die Reisetasche, sucht schon am fahrenden ICE nach der richtigen Wagennummer…könnt aber nichts erkennen.. wundert euch noch warum der ICE eigentlich noch so schnell ist… und schon ist der ICE durch den Bahnhof durchgefahren und wieder weg…

So oder so ähnlich ging es den Fahrgästen am Wolfsburger Bahnhof am 09.09.2008, die auf ihren ICE 952 nach Köln gewartet haben. Der Triebfahrzeugführer hatte vergessen, in Wolfsburg zu halten und den Bahnhof mit hoher Geschwindigkeit durchfahren. Etwas später bemerkte er den Fehler und hielt auf freier Strecke an.

“Nach kurzer Diskussion mit der Leitstelle wurde entschieden, die Fahrgäste nach Wolfsburg in Fallersleben aussteigen zu lassen. Da in dem Vorort die Bahnsteige viel zu kurz sind, musste der Zug die Fahrgäste waggonweise nacheinander ins Freie lassen. Sie kamen dann letztlich mit einer Stunde Verspätung in Wolfsburg an. Die Reisenden, die ihren Zug in der Autostadt durchrasen sahen, konnten ebenfalls eine Stunde später mit dem nächsten ICE weiterfahren. Dieser wurde außerplanmäßig gestoppt. Denn in Wolfsburg hält nur jeder zweite ICE […].”

Quelle: Tagesspiegel vom 13.09.2008

Kundenverwirrungstaktiken

10. September 2008 von clekis

Heute hatte die S12 kommend aus dem Siegtal offenbar am frühen Nachmittag massive Verspätungen.  Bei meiner Ankunft per pedes in Köln Hbf erkannte ich zumindest auf dem Abfahrtsdisplay eine S12 nach Au(Sieg) von Gleis 1 statt Gleis 10. Als Verspätungsinfo stand “ca 5 Minuten später - Verspätung aus vorheriger Fahrt” angezeigt. Also hechtete ich zu Gleis 1, da die Uhr schon 6 Minuten nach der planmäßigen Abfahrt des Zuges anzeigte. Offenbar musste fast gleichzeitig auf dem S-Bahn-Gleis eine Ansage gekommen sein, zumindest liefen etliche Leute hektisch durch den Bahnhof zum neuen Abfahrtsgleis. Mit ca. 9 Minuten Verspätung starteten wir dann in Richtung Deutz, wo wir nach einem längeren Halt auf der Brücke mit knapp 15 Minuten Verspätung ankamen, während das Display “ca 25 Minuten später” ankündigte. Auf Gleis 9 (dem Regelgleis) begann gleichzeitig eine hektische Rennerei und wir warteten alle Umsteiger ab. Klar war schon, dass “Köln Trimbornstraße” nicht bedient werden kann, aber die automatische Ansage raffte dies, ebenso wie das Reisenden-Informations-System, leider nicht. “Köln Airport-Businesspark” konnte als erster Halt wieder planmäßig bedient werden - mit 18 Minuten Verspätung und einer fehlerhafen Ansage durch den Computer, gemäß der wir entfallen sollten.

Auf der Fahrt habe ich mich mehrfach gefragt, warum man die Informationspolitik nicht etwas besser durchdacht hatte und z.B. die Kunden in Deutz rechtzeitig vorwarnte…Noch sinnvoller wäre vielleicht sogar eine Verlagerung der Fahrgäste auf die nachfolgende S-Bahn, die in Deutz sozusagen schon neben uns stand, gewesen. Aber wer erwartet schon soviel Mitdenken?

Wunder gibt es immer wieder …

5. September 2008 von clekis

Gestern befand ich mich auf einer Reise von Marburg, Hessen, nach Köln. Bis Gießen (Umsteigeort in den Zug nach Köln) lief alles perfekter als perfekt. Doch dort begann dann das Chaos. Zuerst kam eine unverständliche Ansage über meinen Anschlusszug. Am Gleis angekommen spielte dann der digitale Anzeiger etwas verrückt und zeigte immer abwechselnd “meinen” RE (16.09 Uhr ab Gießen nach Aachen), einen RE 70500 nach Dillenburg mit Abfahrt 16.09 Uhr und die nachfolgende RB nach Dillenburg, Abfahrt 16.18 Uhr an. Nach wenigen Augenblicken Standzeit am Gleis kam dann die Ansage “Es fährt ein *nuschel*-RE nach Dillenburg-Aachen” und es bog an Stelle des normalen 5-Wagen-Doppelstockzuges ein einsamer Dieseltriebwagen um die Ecke. Während des Einsteigens hörte ich dann noch eine Ansage “Dies ist der Ersatzzug für den RE nach Aachen.” Mit Erstaunen nahm ich also Platz und es ging pünktlich los. In Dillenburg wartete dann “mein” RE auf uns - natürlich nicht bahnsteiggleich, das wäre ja zu leicht. Dieser hatte auf der Fahrt nach Gießen insgesamt knapp 60 Minuten Verspätung eingefahren, da in Siegen eine Bombendrohung vorlag. Mein Ziel erreichte ich dann durch die Umsteigerei auch nur knapp 10 Minuten zu spät.

Das war eine echt gute Leistung der DB - selten, aber sowas gibt es offenbar ab und zu doch noch. Danke an alle Beteiligten ;)

Zu warm?

12. August 2008 von clekis

Im Rhein-Main-Gebiet ist es wohl zu warm:

Abfahrt FFM 110808

Danke an SEW für den Hinweis

Chaos-Reise am Freitag

16. Juli 2008 von Lim_Dul

Roar schreibt mir über seine Erlebnisse letzten Freitag. Interessanterweise tauchen die Probleme wegen der aus dem Verkehr gezogenen ICEs da so gut wie garnicht auf. Aber man kann halt nicht alles auf einmal haben:

mit sicherheit nicht die einzige mail heute, aber trotzdem hier meine
geschichte wie ich versucht habe heute, am freitag den 11.7. von
leipzig nach düsseldorf zu kommen:

Naiv wie ich meinem Ticket vertraut hab, hab ich eigentlich geplant um kurz nach 15 Uhr in Düsseldorf anzukommen, nachdem ich in Hannover vom IC aus Leipzig in den ICE nach Düsseldorf umsteigen sollte. Der IC fuhr auch pünktlich los und kam pünktlich in Hannover an.

Kaum ausgestiegen wurde ich von der Durchsage schon informiert, dass nicht mein, sondern der ICE der in Hannover bereits vor einer Stunde abfahren sollte anscheinend 2 Stunden Verspätung hat, weil wieder jemand es für nötig hielt mit seinem Selbstmord den Verkehr lahmzulegen. Mein Zug sollte in 60-70 Minuten kommen. Das nette Bahnhofspersonal hat dann versucht mich einen übermäßig überfüllten IC nach Düsseldorf zu verfrachten, aber da hab ich lieber noch eine halbe Stunde auf den ICE gewartet. Der kam dann auch mit ungefähr 130 Minuten Verspätung. Toll, dachte ich mir, 130 Minuten Verspätung, dafür dass er eine Stunde vor meinem eigentlichen Zug abfahren sollte, bin ich halt etwa eine Stunde später zu Hause als gedacht. Pustekuchen. Nachdem ich im ICE immerhin einen Kaffee aufs Haus bekommen hab, hat die Zugleitung mal beschlossen den Zug nicht bis Köln nach durchfahren zu lassen, sondern heute endet der Zug mal stattdessen in Dortmund. Fahrgäste die weiter als Dortmund wollen und bezahlt haben, sollten sich doch bitte selber kümmern wie sie durch den Ruhrpott kommen.

Als der ICE in Dortmund mit ca 140 Minuten Verspätung ankam sollten wir doch bitte den Bummelbahn-Regional-Express 1 benutzen. Der braucht von Dortmund bis Düsseldorf zwar eine knappe Stunde wofür der ICE 15 Minuten (?) gebraucht hätte aber Bahnkunden können auch das ab. Der RE kam auch, mit nur 10 Minuten Verspätung, aber inzwischen war es schon fast Berufsverkehrzeit. Im RE fuhren also nicht nur die ICE Fahrgäste sondern auch die Pendler. Statt um 15 Uhr kam ich um 17 Uhr in Düsseldorf an, mit dem RE statt meinem ICE. Das einzig gute war, dass der RE mich immerhin fast vor die Haustür gefahren hat.

Lustig war auch, dass das Bahnpersonal sich wohl nicht so ganz einig wurde warum alles daneben lief. Ca 3x wars der Personenunfall, gefühlte 30x die Verzögerungen im Betriebsablauf gefolgt von Signalstörungen und ganze 2x wars ein Notarzteinsatz schuld! Top bahn :)

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